Zweiter bundesweiter 24-Stunden-Blitzmarathon – Erste Bilanz der Düsseldorfer Polizei

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Im Rahmen des Blitzmarathons kontrolliert die Düsseldorfer Polizei seit heute Morgen um 6 Uhr ohne Unterbrechung die gefahrene Geschwindigkeit von Verkehrsteilnehmern im Stadtgebiet und auf den Autobahnen. ,

Düsseldorfer Schulkinder waren im Vorfeld befragt worden, wo der Straßenverkehr besonders gefährlich ist und wo die Polizei die Geschwindigkeit messen soll.

Nach wie vor ist die gefahrene Geschwindigkeit bei einem Unfall der maßgebliche Faktor für die Schwere der Verletzungen. Während die überwiegende Anzahl der Verkehrsteilnehmer sich bislang regeltreu verhält, gibt es leider immer noch Fahrer, die zu schnell unterwegs sind und die Gefahr für sich und andere offenbar verkennen.

Das Ergebnis im Einzelnen ( Donnerstag, 18. September 2014, 6 bis 11 Uhr) Stadtgebiet Düsseldorf

1684 kontrollierte Fahrzeuge

55 Verwarngelder und Ordnungswidrigkeitenanzeigen
Spitzenreiter ist bislang ein Fahrer, der im Düsseldorfer Norden (bei erlaubten 50 kmh) 30 km/h zu schnell war. Ein Bußgeld von 100 Euro und ein Punkt sind die nun die Folge.
Autobahnen im Bereich des Regierungsbezirkes Düsseldorf 19500 kontrollierte Fahrzeuge
467 Verwarngelder und Ordnungswidrigkeiten
1 Fahrverbot

Besonders dreist und rücksichtslos war heute Morgen, gegen 10 Uhr, ein 46 Jahre alter Fahrer aus Bochum. Er fuhr mit seinem Daimler-Benz bei Essen auf der A 52 in Richtung Dortmund und überschritt dabei die Geschwindigkeit um 28 km/h. Als die Beamten ihn anhalten wollten, gab er Gas und fuhr weiter. Er überholte teilweise Fahrzeuge auf dem Seitenstreifen und missachtete die Anhaltezeichen der verfolgenden Beamten. Der Mann fuhr über die A 40 weiter und wollte dann an der Anschlussstelle Gelsenkirchen-Süd abfahren. Dabei verlor er im Kurvenbereich die Kontrolle über seinen Wagen und kollidierte mit der Schutzplanke. Der 46-Jährige wurde nicht verletzt.