Wohnmobil: Lohnt sich die Anschaffung?

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Der Campingurlaub, insbesondere mit eigenem Wohnmobil, ist bei den Deutschen sehr beliebt. Allerdings ist ein solches Fahrzeug preislich eine nicht zu unterschätzende Anschaffung. Deshalb sollte man im Vorfeld wissen, welche Kosten es zu berücksichtigen gilt und wie man sein Wohnmobil sinnvoll finanzieren kann.

Im vergangenen Jahr kostete ein Reisemobil laut Frankfurter Rundschau durchschnittlich rund 68.000 Euro plus Versicherung. Hierbei gibt es natürlich große Unterschiede bei Ausstattung und Preis, etwa zwischen einem Kastenwagen und einem vollintegrierten Luxusgefährt. Ist man erstmal unterwegs, kosten die Übernachtungen auf dem Campingplatz laut BZ für drei Personen etwa 20 bis 70 Euro, je nach Saison und Preisklasse. Sprit- und gegebenenfalls Mautkosten unterwegs und Stellplatzmiete am Heimatort müssen individuell abgeschätzt werden. Für die ersten Fahrten benutzen viele ein gemietetes Wohnmobil, doch irgendwann möchte manch ein Camper, der die Reisen nicht mehr missen will, auch sein eigenes besitzen. Denn für viele ist der Besitz eines eigenen Wohnmobils mit der Freiheit verbunden, loszufahren, wann immer es ihnen beliebt.

Finanzierung durch Vermietung des Wohnmobils

Dann gilt es an die Finanzierung zu denken. Das Wohnmobil selbst anzuschaffen anstatt es zu mieten, lohnt sich aufgrund der oben genannten Anschaffungskosten vor allem dann, wenn man mehrmals im Jahr damit verreist. Doch insbesondere wenn man selbst nicht ständig unterwegs ist, gibt es die Option, sein Wohnmobil zu vermieten, wenn man es gerade nicht benutzt. Das spart nicht nur Stellplatzkosten, sondern man nimmt dabei zusätzlich Geld ein, welches man beispielsweise für die Finanzierung oder für den nächsten Urlaub nutzen kann. Bei Campanda kann man laut eigener Schätzung beispielsweise mit einem Wohnmobil mit Alkoven bis zu 26.000 Euro, mit einem vollintegrierten Wohnmobil sogar bis zu 36.000 Euro im Jahr einnehmen.

Auf der Seite können Urlauber Wohnmobile und Wohnwagen mieten; umgekehrt können Eigentümer auch ihre eigenen Fahrzeuge weitervermieten. Nicht nur private, auch kommerzielle Wohnmobilbesitzer stellen ihre Fahrzeuge auf der Plattform bereit. Die Anmeldung der Fahrzeuge auf der Seite ist kostenlos; die Provision wird erst an den Anbieter gezahlt, wenn ein erfolgreicher Deal mit einem Mieter zustande gekommen ist. Durch die Einnahmen von der Vermietung kann sich der Kauf eines Wohnmobils langfristig sogar dann finanziell lohnen, wenn man nicht mehr als drei Wochen im Jahr selbst mit dem Gefährt unterwegs ist.


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