Urlaub mit Mietwagen – Tipps und Tricks

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Bei der Urlaubsvorbereitung steht die Frage nach dem idealen Verkehrsmittel an. Wenn ein Flug nicht in Frage kommt, sind Mietwägen eine Überlegung wert. Denn das Mieten eines Fahrzeugs bringt viele Vorteile mit sich.

Um die Urlaubskasse nicht unnötig zu belasten, gibt es allerdings einiges zu beachten. Ansonsten droht die Kostenfalle. Damit Sie optimal vorbereitet sind und nicht draufzahlen, haben wir einige wichtige Punkte zusammengestellt.,

Preisvergleich unerlässlich

Die Preise zwischen Fahrzeug-Anbietern schwanken teilweise enorm. Grundsätzlich ist es empfehlenswert das Mieten eines Wagens längerfristig zu planen. Wird ein Fahrzeug erst vor Ort am Urlaubsziel gemietet, müssen Sie vielerorts mit erheblich höheren Kosten rechnen. Darüberhinaus sind Sie mit einem Preisvergleich für Autovermietungen, wie er beispielsweise unter mietwagenpreisvergleich.org angeboten wird, bestens beraten. Nehmen Sie sich ausreichend Zeit zum Vergleichen und achten Sie dabei nicht nur auf die Preise, sondern auch auf die Leistungen der jeweiligen Anbieter.

Grenzüberschreitungen melden

Wird die Mietwagenfirma beim Mieten eines Fahrzeugs nicht darüber informiert, dass die Landesgrenzen bei der bevorstehenden Reise überschritten werden, begeht der Mieter einen Vertragsbruch. Kommt es zum  Unfall im Ausland, fällt die  Versicherung möglicherweise aus. Daher müssen Sie unbedingt angeben, welche Länder Sie besuchen beziehungsweise durchqueren.

Widerrufsrecht beachten

Die Vorfreude auf den Urlaub ist sicherlich groß. Doch häufig kommt in letzter Minute etwas dazwischen. Die Reise muss verschoben werden. Können Sie die Fahrt nicht antreten und benötigen das Mietfahrzeug demnach für den entsprechenden Zeitraum nicht, könnte es sein, dass der Mietwagenverleih berechnet. Der Anbieter kann sich das Recht zur Kostenbelastung bei Nichterscheinens oder Stornierung vorbehalten. Daher ist es unheimlich wichtig sich über das Widerrufsrecht zu informieren.

Schäden aufnehmen

Bevor ein Mietfahrzeug bewegt wird, sollten sämtliche Schäden aufgenommen und protokolliert sein. Sonst könnte es passieren, dass Sie dafür verantwortlich gemacht werden. Inspizieren Sie den Wagen beim Entgegennehmen. Bestehen Schäden lassen Sie diese protokollieren. Viele Anbieter werden Ihnen unaufgefordert bestehende Mängel anzeigen und Ihre Unterschrift zur Bestätigung verlangen. Kontrollieren Sie sämtliche Schäden bevor Sie unterschreiben und achten Sie darauf, dass auch tatsächlich alles aufgenommen wurde. Wenn Sie sicher gehen möchten, machen Sie von allen Schäden ein Foto.

Achtung Autoschlüssel

Wer einen Mietwagen nutzt, sollte auf den Autoschlüssel besonders achtgeben. Beim Verlust entstehen Mietern hohe Kosten. Besonders teuer wird es bei Schlüsseln, die zu einem elektronischen Alarmsystem gehören. Bis zu 500 Euro können zusätzlich anfallen. Auch Schlosserkosten müssen vom Mieter gezahlt werden, wenn der Schlüssel aus Versehen im Auto liegen bleibt und das Fahrzeug schließt.

Reinigung notwendig?

Zwar herrscht vielerorts die Meinung, dass ein Leihwagen schmutzig zurückgebracht werden darf, aber immer kann davon nicht ausgegangen werden. Bei starken Verschmutzungen ist es durchaus denkbar, dass Reinigungskosten berechnet werden. Geben Sie Ihr Mietfahrzeug sauber ab, um unnötige Unkosten zu vermeiden. Nicht nur außen sollte der Fahrzeugzustand bei Abgabe in Ordnung sein. Der Innenraum ist von Abfällen zu befreien.

Tanken nicht vergessen

Viele Anbieter erheben eine Betankungsgebühr für den Fall, dass der Kunde den verbrauchten Kraftstoff nicht oder nur teilweise nachtankt. Hinzukommen grundsätzlich die Kosten für den verfahrenen Kraftstoff selbst. Um die Betankungsgebühr einzusparen, sollten Sie sich genau über die Abgabebestimmungen informieren. In der Regel muss die Kraftstoffmenge bei Abgabe des Wagens genauso hoch sein, wie bei Übernahme.


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