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Skoda feiert weitere Rekorde

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Skoda blickt auf ein weiteres Rekordjahr zurück: Noch nie sind in Deutschland so viele Skoda Automobile neu zugelassen worden wie 2017. Noch nie war der Bestand der Fahrzeuge höher als in diesem Jahr. Bis Ende Dezember erwartet der Hersteller über 195.000 Pkw-Neuzulassungen. Dies entspräche einem Plus von rund 5,5 Prozent. Damit würde die Marke deutlich stärker wachsen als der Markt. Dieser wird im Gesamtjahr voraussichtlich um etwa 2,2 Prozent zulegen. Mit mehr als zwei Millionen Automobilen erzielt Skoda auch beim Fahrzeugbestand einen Rekord. Für das neue Jahr nimmt die Marke hierzulande eine weitere ,magische Zwei‘ ins Visier. „Wir sehen gute Chancen, 2018 bei den Neuzulassungen die Schallmauer von 200 000 Automobilen zu durchbrechen“, sagte Frank Jürgens, Sprecher der Geschäftsführung von Skoda Auto Deutschland, vor Journalisten in Frankfurt.

Mit mehr als 195 000 Neuzulassungen wird der Automobilhersteller sogar das bisherige Rekordjahr 2009 toppen, in dem der Absatz von Automobilen durch die staatliche Umweltprämie künstlich stimuliert worden war. Mit dem erwarteten Ergebnis wird Skoda im neunten Jahr hintereinander mit großem Abstand zu seinen Verfolgern die erfolgreichste Importmarke auf dem deutschen Markt sein. Der Octavia ist das einzige Importmodell in den Top Ten der ,KBA-Charts‘. Mit Octavia, Fabia und Superb ist Skoda gleich mit drei Modellreihen in den Top Ten der Importfahrzeuge vertreten. Mit Platz sieben bei den Gesamtzulassungen kann die Marke ihre Position in der ersten Liga der Volumenhersteller festigen.

Skoda will mit Kodiaq und Karoq den SUV-Markt erobern

Das zu Ende gehende Jahr stand ganz im Zeichen der erfolgreichen Markteinführungen der Modelle Kodiaq und Karoq, mit denen das Unternehmen seine Offensive im wachsenden Segment der Sport Utility Vehicles (SUV) startete. Kodiaq und Karoq haben viele Vergleichstests auch gegen etablierte Wettbewerber für sich entscheiden können. Der Karoq ist mit dem renommierten Goldenen Lenkrad ausgezeichnet worden. Typisch Skoda überzeugte er die Juroren unter anderem mit Qualitäten wie Komfort und Platzangebot. Pluspunkte vergab die Jury zudem in puncto Konnektivität. Dank LTE-Modul und WLAN-Hotspot sind die Passagiere des Skoda Karoq always on.

Der Fabia steht in seiner Klasse auf dem Siegerpodest. Er belegt Platz drei hinter VW Polo und Opel Corsa. Mit weitem Abstand vor seinen Verfolgern ist der Fabia Combi die Nummer eins im Segment der kleinen Kombi.

Ein Indikator für Markterfolge sind die vielfachen Auszeichnungen, die Skoda auch 2017 erhielt. Neben dem Goldenen Lenkrad gab es für Marke und Modelle weitere Goldmedaillen – so unter anderem bei den Wettbewerben ,Auto Trophy‘, ,Autonis‘, ,Chef Kombi‘, ,Auto Test Sieger‘, ,TopPerformer‘, ,Firmenauto des Jahres‘, ,Best Cars‘ oder ,Allradauto des Jahres‘.

Untersuchung: Nachtflüge oft außerhalb der zulässigen Zeiten

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Durch die Nachtflugbeschränkungen an Flughäfen sollen Anwohner vor nächtlichem Lärm geschützt werden. Doch an den meisten deutschen Flughäfen werden die Regelungen nicht eingehalten. Das ist das Ergebnis einer Analyse des weltweit führenden Unternehmens für die Durchsetzung von Fluggastrechten, AirHelp (http://bit.ly/nachtflugverbot). Besonders viele Nachtflüge mit Passagieren gibt es demnach an den Flughäfen München, Stuttgart, Düsseldorf, Frankfurt am Main und Berlin-Tegel. In Dresden und Dortmund wird das Nachtflugverbot am häufigsten eingehalten.

An vielen deutschen Flughäfen gelten unterschiedliche Beschränkungen für Nachtflüge, die zwischen 22 und 23.30 Uhr einsetzen und zwischen fünf und sechs Uhr enden. Während AirHelps Untersuchungszeitraum im September und Oktober 2017 wurden diese Nachtflugbeschränkungen an fünf der 13 untersuchten Flughäfen kein einziges Mal eingehalten. Besonders viele nächtliche Flugbewegungen gab es am Flughafen München, wo es innerhalb von zwei Monaten 776 Landungen und 32 Starts von Passagierflugzeugen während der Nachtflugbeschränkung gab. Auch an den Flughäfen Stuttgart, Düsseldorf, Frankfurt am Main und Berlin-Tegel gab es extrem häufig nächtliche Flugbewegungen.

Ausnahmeregelungen für verspätete Nachtflüge werden zur Regel

Zwar gelten an all diesen Flughäfen auch Ausnahmeregelungen für verspätete und verfrühte Flüge, doch diese verfehlen ihren Sinn, wenn die Ausnahme zur Regel wird. Außerdem gab es während AirHelps Untersuchung an all diesen Flughäfen mehrfach Flugbewegungen außerhalb der Zeiten der Ausnahmeregelungen. Das gilt auch für die Flughäfen Hamburg und Weeze, wo es ebenfalls vergleichsweise viele Flugbewegungen während der Nachtflugbeschränkung gab.

An den Flughäfen Dresden und Dortmund wurden die Nachtflugbeschränkungen hingegen oft eingehalten. Am Flughafen Dortmund gab es während des Untersuchungszeitraumes nur neun verspätete Landungen, am Flughafen Dresden waren es sogar nur sechs. Außerdem waren alle dieser verspäteten Landungen innerhalb der Zeiten der Ausnahmeregelungen beider Flughäfen. Auch an den Flughäfen Karlsruhe/Baden-Baden, Saarbrücken und Leipzig/Halle gab es während AirHelps Untersuchung vergleichsweise wenig nächtliche Flugbewegungen.

AirHelp: „Airlines sind in der Pflicht, pünktlichen Flugbetrieb zu gewährleisten“

Dirk Busse, Marketing-VP von AirHelp, kommentiert die Analyse: „Die Nachtflugbeschränkungen sollen die Bevölkerung schützen, da Fluglärm erwiesenermaßen gesundheitsschädlich ist. Natürlich sollen Fluggäste bei Verspätungen auch innerhalb der Zeiten der Ausnahmeregelungen landen können, um keine Einschränkungen zu haben. Das sollte aber auch eine Ausnahme bleiben. Hier sind die Airlines in der Pflicht, die einen pünktlichen Flugbetrieb gewährleisten müssen. Fluggäste, die von besonders schlimmen Verspätungen betroffen sind, haben unter Umständen Anspruch auf eine finanzielle Entschädigung seitens der Airline. Wir von AirHelp unterstützen Passagiere dabei, ihr Recht durchzusetzen und ziehen wenn nötig auch vor Gericht für sie“.

Flugausfälle und -verspätungen können zu einer finanziellen Entschädigung von bis zu 600 Euro berechtigen. Die Höhe der Entschädigungszahlung berechnet sich aus der Länge der Flugstrecke. Der rechtmäßige Entschädigungsanspruch ist abhängig von der tatsächlichen Verspätung am Ankunftsort sowie dem Grund für den ausgefallenen oder verspäteten Flug. Betroffene Passagiere können ihren Entschädigungsanspruch rückwirkend durchsetzen, bis zu drei Jahre nach ihrem Flugtermin.

Weitere Informationen stehen unter folgendem Link bereit: https://www.airhelp.com/de/ihre-rechte.

Alle relevanten Daten der Untersuchung stehen unter dem nachfolgenden Link zur Verfügung: http://bit.ly/airhelpnachtflug

Die Autobatterie braucht im Winter besondere Pflege

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Die Batterie ist das Kraftwerk eines jeden Autos. Ist sie defekt oder leer, lässt sich unter anderem das Fahrzeug nicht mehr starten. In den kalten Monaten wird die Batterie besonders in Anspruch genommen. Licht, Scheibenwischer, Klimaanlage oder Sitz-, Scheiben- und Spiegelheizung: Sie alle werden von der Autobatterie mit Energie versorgt. Das kann besonders bei zahlreichen kurzen Fahrten, etwa dem Weg zum Arbeitsplatz, zum Problem werden. „Auf kurzen Strecken wird auf diese Weise viel Energie verbraucht. Die Lichtmaschine aber schafft es nicht, die Batterie wieder entsprechend zu laden. Das ist erst auf längeren Fahrten möglich, weil dann beispielsweise das Auto warm ist und die Heizung nicht mehr so stark beansprucht wird“, erklärt Steffen Mißbach, Kraftfahrtexperte bei TÜV Rheinland. Deutlichstes Anzeichen für eine schwach geladene Batterie: ein schleppendes Anlassergeräusch. Mit ein wenig Pflege und einem Ladegerät können Autofahrer einer Tiefentladung jedoch entgegenwirken.

Eine tiefentladene Autobatterie verliert an Speicherkapazität

Eine saubere Batterie entlädt sich langsamer. „Durch feuchten Schmutz können Kriechströme entstehen, die die Batterie zusätzlich belasten“, sagt Mißbach. „Es empfiehlt sich, vorher auch die Anschlüsse regelmäßig zu reinigen. Vor allem bei längeren Standzeiten sollte die Batterie zudem abgeklemmt und an ein Ladegerät angeschlossen werden. Dieses Vorgehen ist am besteb geeignet gegen Tiefentladungen. Eine Tiefentladung hat häufig zur Folge, dass sich die Speicherkapazität der Batterien verringert – manchmal lässt sie sich auch gar nicht mehr richtig laden.“

Ein hoher Preis ist kein zwingendes Qualitätsmerkmal

Fachwerkstätten haben die geeigneten Geräte, um den Zustand einer Autobatterie exakt zu messen. „Eine Ladung zwischen 40 und 80 Prozent ist für Batterien optimal. Über die generelle Haltbarkeit lässt sich nur schwer etwas sagen, weil jede Batterie anderen Bedingungen ausgesetzt ist“, so Mißbach. „Ein hoher Preis ist in puncto Haltbarkeit jedoch kein zwingendes Qualitätsmerkmal.“

Mit dem Mietwagen sicher durch den Winter

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Ein Mietwagen stellt – besonders im Winter – auch an erfahrene Autofahrer einige Herausforderungen. Man kennt sich mit dem Modell nicht aus, Schalter sind an ungewohnten Orten, das Fahrzeug verhält sich anders als gewohnt und es fehlen Routinen. Deswegen hat die ADAC Autovermietung die zehn wichtigsten Tipps für eine sichere Fahrt durch den Winter zusammengestellt:

1. Nehmen Sie sich zehn Minuten Zeit und lernen Sie das Auto kennen, bevor Sie losfahren. Besonderes Augenmerk sollte dabei auf die Scheibenwischer, die Spritzanlage für die Windschutzscheibe und die Nebelleuchten gelegt werden.

2. Vor dem Start: Schnee und Eis müssen sorgfältig entfernt werden, ein „Guckloch“ genügt nicht. Hier droht genauso ein Bußgeld wie beim Motor „warmlaufen“ lassen.

3. Fahrzeuge mit Gangschaltung: Gefühlvoll im zweiten Gang anfahren, die Kupplung langsam kommen lassen, vorsichtig Gas geben und darauf achten, dass die Räder nicht durchdrehen. Möglichst früh in einen höheren Gang schalten und den Wagen bei Schnee lieber untertourig fahren.

4. Kurz nach dem Losfahren eine Bremsprobe machen, um die Beschaffenheit der Straße zu testen. Vorher Blick in den Rückspiegel, damit keine anderen Verkehrsteilnehmer gefährdet werden.

5. Kein abruptes Bremsen oder heftige Lenkbewegungen. Speziell in einer Kurve könnte der Wagen sonst rasch ausbrechen und im Graben landen.

6. Schleichwege sind im Winter keine gute Alternative. Besonders ruhige Wohnstraßen werden häufig nicht gestreut und meist zuletzt oder manchmal gar nicht geräumt.

7. Gefriert Regen plötzlich auf der Fahrbahn, sollte das Fahrzeug abgestellt und auf den Streudienst gewartet werden.

8. Besondere Vorsicht ist an Orten geboten, die feucht, schattig oder ungeschützt dem kalten Wind ausgesetzt sind. Hier bildet sich im Winter bei entsprechenden Temperaturen besonders leicht Glatteis. Dazu zählen Brücken, Straßenkuppen, lichtarme Waldstücke sowie Straßen entlang von Flüssen und Bächen.

9. Der Sicherheitsabstand zum Vordermann sollte rund dreimal so groß sein wie unter normalen Witterungsbedingungen.

10. Dicke Wintermäntel und Jacken beeinträchtigen die Sicherheitswirkung des Gurtes. Deswegen besser ausziehen.

Ab 1. Januar 2018 gelten übrigens neue Regelungen für Winterreifen. Alle neu hergestellten Pneus müssen dann mit dem sogenannten „Alpine“-Symbol gekennzeichnet sein. Es gibt allerdings eine Übergangsphase bis 2024. Bis dahin genügt auf älteren Reifen das M+S-Zeichen, damit die Winterreifenverordnung erfüllt wird.

Auch Fahrzeughalter wird bestraft, wenn die Bereifung nicht passt

Neu ist auch, dass der Fahrzeughalter mit einer Geldbuße und einem Punkt rechnen muss, wenn er bei winterlichen Straßenverhältnissen eine Fahrt ohne Winterreifen zulässt. Franz Frank, Geschäftsführer der ADAC Autovermietung: „Wir begrüßen diese neue gesetzliche Regelung, da so die Verkehrssicherheit verbessert wird. Die Kunden der ADAC Autovermietung erhalten während der Wintermonate bereits seit 2015 bei den Fahrzeugen der Partner Avis, Hertz und Sixt sowie beim ClubMobil wintertaugliche Bereifung – ohne Aufpreis.“

Schneeketten für Mietwagen frühzeitig mitbestellen

Wer in hochalpines Gelände fahren und zusätzlich für den Mietwagen Schneeketten haben möchte, sollte dies schon bei der Reservierung des Mietwagens angeben – am besten frühzeitig, da sie an den Stationen begrenzt verfügbar sind. Meist wird dafür ein Aufpreis verlangt, der je nach Modell und Land variiert.

In Deutschland wird Schneekettenpflicht mit dem Verkehrszeichen 268 (rund, Symbol eines Reifen mit Schneeketten auf blauem Hintergrund) gekennzeichnet. Wer hier ohne Schneeketten unterwegs ist, riskiert ein Verwarnungsgeld. Das gilt auch für Fahrzeuge mit Allradantrieb. Die Schneeketten müssen bei normalen Pkw auf der Antriebsachse, bei Fahrzeugen mit Allradantrieb an mindestens zwei Rädern einer Antriebsachse angelegt werden. Genaue Informationen stehen in der Bedienungsanleitung. Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit ist 50 km/h.

BMW, Daimler und VW bieten auch 2018 Umweltprämie an

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Die Automobilhersteller BMW, Daimler und Volkswagen kündigten an, die Umweltprämie für die Verschrottung älterer Diesel auch 2018 anzubieten. Dies sieht der Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) durchaus positiv:  „Es dient der Umwelt, wenn alte Diesel gegen neue, schadstoffarme Fahrzeuge getauscht werden“, sagt ZDK-Präsident Jürgen Karpinski.

Angst vor Fahrverboten drückt Verkaufspreis von Diesel-Fahrzeugen

Das Kfz-Gewerbe halte jedoch an seiner Forderung nach einer Verordnung für die Hardware-Nachrüstung älterer Diesel-Pkw ab Emissionsklasse Euro 5 fest. „Fahrverbote in Ballungsgebieten lassen sich nur verhindern, wenn es nachhaltig wirksame Perspektiven bei der Nachrüstung gibt“, so Karpinski. Die Angst vor Fahrverboten führe dazu, dass ältere Diesel in größeren Städten kaum noch und höchstens mit erheblichen Preisabschlägen verkäuflich seien. „Diese Entwicklung trägt für Fahrzeughalter und Automobilhändler enteignungsgleiche Züge“, so der ZDK-Präsident.

Eine Nachrüst-Förderung sollte laut dem ZDK mit dem Fahrzeug verknüpft und nicht auf private Halter beschränkt sein. Denn der durch nicht verkäufliche Dieselfahrzeuge zum Teil existenziell betroffene Automobilhandel dürfe hier nicht diskriminiert werden. „Die Autohändler sind Garanten dafür, dass Hunderttausende gebrauchter Lagerfahrzeuge mit Dieselmotor schnell nachgerüstet werden“, so Jürgen Karpinski.

Abgasskandal: Verkehrsministerium muss Einsicht gewähren

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Im Abgasskandal muss das Bundesverkehrsministerium (BMVI) der Deutschen Umwelthilfe (DUH) Einsicht gewähren. Streitfall ist ein Dokument, das die Volkswagen AG an das BMVI übersandt hat. Damit zeigte die Volkswagen AG im November 2015 falsche CO2-Werte bei 800 000 Fahrzeugen an. Dies entschied die Zweite Kammer des Verwaltungsgerichts Berlin am 19.12.2017 nach ausführlicher mündlicher Verhandlung (VG 2 K 236.16) unter dem Vorsitz der Gerichtspräsidentin Erna Viktoria Xalter.

„Erschreckendes Demokratiedefizit der Bundesregierung“

Nach der Entscheidung vom 30.11.2017 wurde die Bundesrepublik Deutschland nun innerhalb eines Monats zum zweiten Mal zur Veröffentlichung von Unterlagen verurteilt. DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch sagt: „Abermals muss die Deutsche Umwelthilfe die Aufklärung im Diesel-Abgasskandal auf dem Rechtsweg durchsetzen. Die mündliche Verhandlung zeigte ein erschreckendes Demokratiedefizit der beklagten Bundesregierung, die eine zur Terminladung ergangene Anordnung des Gerichts ignorierte und in der Verhandlung eingestand, Entscheidungen des Volkswagen-Konzerns nur noch oberflächlich zu überprüfen. Selten wurde die Fernsteuerung einer Regierung durch einen Industriekonzern so deutlich wie in diesem Verfahren. Das Gericht attestierte dem Verkehrsministerium, seit über zwei Jahren rechtswidrig die Herausgabe von Informationen zu falschen CO2-Emissionen von 800 000 Pkw der VW AG zu verweigern.“

In der mündlichen Verhandlung übte die Gerichtspräsidentin Kritik. Das Verkehrsministerium – als nach dem Umweltinformationsgesetz auskunftspflichtige Stelle – mache sich rechtliche Bewertungen von Volkswagen ohne zureichende Prüfung zu eigen. Alle von VW als „Betriebs- und Geschäftsgeheimnis“ deklarierten Unterlagen würden nur vollständig geschwärzt veröffentlicht. Selbst Ländernamen, also Begriffe wie „Deutschland“, „Europa“ oder „restliche Welt“, wurden geschwärzt.

Dobrindt bestätigte Aushändigung von Unterlagen über falsche Werte

Am 04.11.2015 hatte Verkehrsminister Alexander Dobrindt gegenüber Medienvertretern mitgeteilt, dass die Volkswagen AG dem Ministerium Unterlagen ausgehändigt habe, aus denen sich ergebe, dass die CO2-Emissionen von Fahrzeugen der Marken Volkswagen, Audi, Skoda und Seat zu niedrig angegeben worden seien. Betroffen seien 800 000 Autos, davon 98 000 Fahrzeuge mit einem Benzin-Motor. Die DUH verlangte daraufhin Einsicht in die angesprochenen Unterlagen gemäß Umweltinformationsgesetz (UIG). Zudem forderte die DUH Einsicht in die dazu erstellten Unterlagen durch das BMVI.

In den Monaten danach will die Volkswagen AG zu der Erkenntnis gelangt sein, dass es doch keine unzutreffenden CO2-Angaben gegeben habe. Vielmehr habe man sich in einem zulässigen Toleranzrahmen bewegt. Der Antrag der DUH dient der Aufklärung dieses Vorgangs.

Nachdem das BMVI den Antrag der DUH vom 5.11.2015 abgelehnt hatte und auch der Widerspruch der DUH vom 12.01.2016 zurückgewiesen wurde, reichte die DUH am 02.05.2016 Klage gegen die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das BMVI, ein.

Deutsche Umwelthilfe fordert Vernehmung Dobrindts als Zeuge

Das VG Berlin gab der Klage statt, sofern es die Unterlagen angeht, die Volkswagen den Behörden übergeben hat. Die Berufung wurde zugelassen.

Hinsichtlich der außerdem geforderten Unterlagen, die das BMVI selbst erstellt hat, entschied das Gericht, die Sache unter neuem Aktenzeichen fortzuführen. Die Vertreter des BMVI blieben auch weiterhin dabei, keine eigenen Unterlagen aus der fraglichen Zeit zu haben. Die DUH hat daraufhin beantragt, unter anderem Alexander Dobrindt zu dieser Frage als Zeuge zu vernehmen. Das Verwaltungsgericht wird darüber demnächst entscheiden. „Abermals macht das Verwaltungsgericht deutlich, dass die Informationsfreiheit der Öffentlichkeit grundsätzlich Vorfahrt hat, selbst gegenüber den Interessen des Auto-Ministeriums“, so Rechtsanwalt Remo Klinger, der die DUH in diesem Prozess vertrat.

Weihnachtsurlaub: Hier drohen lange Staus!

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Vor der weihnachtlichen Ruhe steht der teils stressige Urlaubsverkehr. Die Reisewelle erreicht am Freitag, 22. Dezember, ihren Höhepunkt. Ab diesem Tag sind alle Bundesländer in die Ferien gestartet. Staus und Behinderungen erwartet der ADAC dann in fast alle Richtungen. Am Samstag, 23. Dezember, wird es vor allem auf den Routen in die Wintersportzentren der Alpen zu Engpässen kommen. Entspannter ist es am Sonntag (Heiligabend) und Montag (1. Weihnachtsfeiertag). Am 2. Weihnachtsfeiertag füllen sich die Autobahnen wieder. Am 1. und 2. Weihnachtsfeiertag herrscht zwischen 0 Uhr und 22 Uhr ein Fahrverbot für Lkw über 7,5 Tonnen.

Die wichtigsten Staustrecken (in beiden Richtungen):

  • – Die Großräume Hamburg, Berlin, Köln, Frankfurt und München
  • – A 1 Köln – Dortmund – Bremen – Hamburg
  • – A 2 Dortmund – Hannover – Braunschweig – Berlin
  • – A 3 Köln – Frankfurt – Nürnberg – Passau
  • – A 4 Kirchheimer Dreieck – Erfurt – Dresden
  • – A 5 Hattenbacher Dreieck – Karlsruhe – Basel
  • – A 6 Metz/Saarbrücken – Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
  • – A 7 Hamburg – Hannover – Kassel – Würzburg – Füssen/Reutte
  • – A 8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
  • – A 9 München – Nürnberg – Berlin
  • – A 10 Berliner Ring
  • – A 24 Hamburg – Berlin
  • – A 61 Mönchengladbach – Koblenz – Ludwigshafen
  • – A 81 Stuttgart – Singen
  • – A 93 Inntaldreieck – Kufstein
  • – A 95 /B 2 München – Garmisch-Partenkirchen
  • – A 96 München – Lindau
  • – A 99 Umfahrung München

Der Weihnachtsverkehr sorgt auch in den Nachbarländern für Staus und längere Fahrzeiten. Besonders heftig wird es am Freitag- und Dienstagnachmittag auf den folgenden Strecken:

– Österreich: A 1 West-, A 10 Tauern-, A 12 Inntal-, A 13 Brenner-, A 14 Rheintalautobahn, B 179 Fernpass-Route sowie die Tiroler, Salzburger und Vorarlberger Bundesstraßen

– Italien: A 22 Brennerautobahn sowie die Straßen ins Puster-, Grödner- und Gadertal und in den Vinschgau

– Schweiz: A 2 Gotthard-Route, die A 1 St. Gallen – Zürich – Bern und die Zufahrtsstraßen in die Skigebiete Graubündens, des Berner Oberlands, des Wallis und der Zentralschweiz. Rechnen Sie mit längeren Wartezeiten an den Autoverladestationen Furka, Lötschberg und Vereina.

Aufpassen: Neue Vorschriften für Verkehrsteilnehmer!

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Mobilität verändert sich, und so ändern sich auch regelmäßig die Vorschriften im Straßenverkehr. Was auf die Verkehrsteilnehmer im Jahr 2018 zurollt, hat der ACE, Deutschlands zweitgrößter Autoclub, zusammengefasst.

Ein besonderes Augenmerk müssen Autofahrerinnen und Autofahrer gleich zu Beginn des neuen Jahres auf das Thema Abgase legen. Die Abgasuntersuchung wird zweistufig und damit aussagekräftiger, auch wenn diese noch nicht vollständig ausreicht, damit alle realen Emissionen erfasst werden. Es ist ein Schritt in die richtige Richtung, dem weitere folgen müssen, sei es die Messung von NOx oder die reale Prüfung im Fahrbetrieb auf der Straße.

Abgas: Endrohrmessung wird Pflicht

Ab dem 01.01.2018 reicht es nicht mehr aus, sich allein auf die Onboard-Diagnose zu verlassen. Die sogenannte Endrohrmessung wird zur Pflicht. Ab dem 01.09.2018 müssen alle Neufahrzeuge zudem die Grenzwerte für die Schadstoffklasse 6c erfüllen. Und um  Autos mit zu hohem Schadstoffausstoß aus den Metropolen rauszuhalten, setzen auch immer mehr europäische Städte auf Umweltzonen. Ob in Belgien, Frankreich oder Österreich – Autofahrer müssen sich auf die Erweiterung von Umweltzonen einrichten. Wer diese missachtet, muss mit teils empfindlichen Bußgeldern rechnen.

Alle Änderungen und Vorschriften für Auto- und Radfahrende hat der ACE in folgender Übersicht aufbereitet.

Neuerungen 2018 auf einen Blick

  • Zulassungsrecht: Abgasuntersuchung (AU) mit „Endrohrmessung“
  • Zulassungsrecht: eCall für alle Neuwagen
  • Änderungen StVO: Neue Reifenkennzeichnung
  • Änderungen StVO: Neues in der Oldtimersaison 2018
  • Umwelt: Neue Schadstoffklasse – Neufahrzeuge werden sauberer
  • Umwelt: Euro 4 für neue Mopeds und Microcars
  • Umwelt: Fahrverbote in Großstädten möglich
  • Verkehrssicherheit: EuroNCAP verschärft Prüfbedingungen
  • Verkehrssicherheit: Runter vom Gas läuft weiter
  • Verkehrssicherheit: Aktion Schulterblick
  • HU-Plaketten: 2018 wird grün
  • Autogas: Steuerbegünstigung auch 2018
  • Ausweitung der Lkw-Maut auf Bundesstraßen
  • Verbraucher: Mehr Verbraucherschutz im Reiserecht
  • Reise: Belgien: Brüssel führt Umweltzone ein
  • Reise: Küstenstraße von Slowenien nach Kroatien gesperrt
  • Reise: Frankreich: Umweltzonen werden ausgeweitet
  • Reise: Österreich: Pickerl wird kirschrot und digital

In Planung für 2018:

  • Ausbildung: Neue Prüfungsanforderungen für Zweiradmechaniker-Meister
  • Führerschein: Höhere Anforderungen
  • Fahrschulen: Bessere Ausbildung für Fahrlehrer

Winterurlaub: Spritpreis im Ausland frühzeitig checken!

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Autofahrer, die jetzt in den Winterurlaub starten, sollten sich vor der Fahrt über den Spritpreis in ihrem Urlaubsland informieren. Die Preisunterschiede für Diesel und Benzin sind mitunter erheblich. Laut ADAC bietet Österreich im Vergleich zu den anderen traditionellen Wintersportländern wie Deutschland, Frankreich und der Schweiz aktuell den günstigsten und Italien den teuersten Tankstopp. Deshalb sollten Italienurlauber ihren Tank unbedingt noch einmal in Österreich auffüllen. Der durchschnittliche Benzinpreis (95 Oktan) liegt dort mit derzeit 1,19 Euro pro Liter deutlich unter dem Italiens (1,55 Euro). Beim Tanken von 50 Litern spart man so 18 Euro. Ähnlich verhält es sich für Dieselfahrer, die Richtung Süden unterwegs sind: 1,14 Euro werden in Österreich für einen Liter fällig, 27 Cent mehr (1,41 Euro) in Italien.

Schweiz-Urlauber sollten genau hinschauen: Benzin ist mit durchschnittlich 1,34 Euro um vier Cent preiswerter ist als momentan in Deutschland (1,38 Euro). Dafür zahlen Dieselfahrer mit 1,38 Euro achtzehn Cent mehr als hierzulande (1,20 Euro). Auch in Frankreich sind die Kraftstoffpreise relativ hoch: Benzin kostet 1,41 Euro pro Liter, Diesel 1,29 Euro. Wer seinen Winterurlaub dort verbringt, füllt seinen Tank besser noch einmal in Deutschland auf.

Die Kraftstoffpreise aller europäischen Länder gibt es unter www.adac.de/tanken.

Verkehrssicherheit: Die Bahn liegt deutlich vorn

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Die Eisenbahn ist laut Verkehrsträgervergleich von Allianz pro Schiene und ACV Automobil-Club Verkehr das sicherste Verkehrsmittel. Nach der jüngsten Aufstellung der beiden Verbände war im deutschen Zehnjahresschnitt von 2007 bis 2016 die Verkehrssicherheit nirgendwo größer. Das Todesrisiko für Insassen eines Pkw war 53-mal höher als für Bahnreisende.

Das Verletzungsrisiko ist bei jeder Autofahrt gut 125-mal höher als bei einer Bahnfahrt. Auch der Bus liegt beim Reiserisiko klar vor dem Pkw, während im direkten Vergleich zwischen Bus und Bahn die Eisenbahn besser abschneidet: Das Todesrisiko für Busreisende ist viermal höher als für Bahnreisende, das Verletzungsrisiko im Bus liegt 41-mal über dem der Bahn.

Die Bahn in Deutschland ist besser als der EU-Durchschnitt

Auch im EU-Vergleich behauptet die Eisenbahn ihren Sicherheitsvorteil: Nirgendwo in Europa ist Autofahren sicherer als Bahnfahren. Deutschland liegt bei der Verkehrssicherheit sowohl bei der Eisenbahn als auch beim Autoverkehr auf den guten vorderen Plätzen. Im EU-Durchschnitt von 2005 bis 2015 starben 3,3 Pkw-Insassen pro Milliarde Personenkilometer, in Deutschland waren es 2,4. Demgegenüber standen europaweit 0,13 getötete Bahnreisende. Mit 0,03 Toten pro Milliarde Personenkilometer war die Eisenbahn in Deutschland deutlich besser als der europäische Durchschnitt.

Am gefährlichsten leben Autofahrer im Osten Europas: in Rumänien (durchschnittlich 12,7 Tote), Lettland (9,4) oder Polen (9,1) sind pro Milliarde Personenkilometer die meisten Todesopfer unter den Autoinsassen zu beklagen.

Straßenverkehrsopfer: Zahlen stagnieren, neue Ideen müssen her

Horst Metzler, Geschäftsführer des ACV rechnete vor, dass die Zahl der Todesopfer im Straßenverkehr seit rund fünf Jahren stagniere. „In Deutschland beklagen wir 3.206 Todesopfer im Jahr 2016 und schätzungsweise 3.170 Tote in 2017. Außerdem beobachten wir eine steigende Zahl von Verletzten und Schwerverletzten, die mit 396.666 Opfern in 2016 erschreckend hoch war. 25.600 Tote hat der Straßenverkehr in Europa im Jahr 2016 insgesamt gefordert. Das ist alles kein Grund, sich auf dem erreichten Niveau auszuruhen“, sagte Metzler. „Der Straßenverkehr in der EU löscht jedes Jahr eine Kleinstadt aus.“ Das selbstgesetzte Ziel der Bundesregierung, bis 2020 ein Minus von 40 Prozent bei der Zahl der Verkehrstoten zu erreichen „liegt meilenweit entfernt“, sagte Metzler.

„Dabei lässt die Stagnation der Opferzahlen nur einen Schluss zu: Der gewohnte Minderungsfortschritt der vergangenen Jahrzehnte ist ausgeschöpft. Wir müssen im Straßenverkehr zusätzliche Anstrengungen unternehmen und zielgruppenspezifische Maßnahmen auflegen, damit die Vision Zero nicht völlig ihre Glaubwürdigkeit verliert.“

Fast täglich stirbt in Deutschland ein Fahrradfahrer

Der ACV-Geschäftsführer verlangte ein besonderes Augenmerk der Politik, um die Verkehrssicherheit für Radfahrer zu steigern. „Fast jeden Tag wird in Deutschland ein Radfahrer getötet. Weil der Absatzmarkt für Fahrräder, Pedelecs und E-Bikes rasant wächst, steigt der Druck auf die Politik“, sagte Metzler. „Wir brauchen dringend sichere Radwege, die den Ansturm in mittelgroßen und großen Städten aufnehmen können.“

Um mehr Menschen einen sicheren Umstieg auf das Fahrrad zu ermöglichen und im Metropolenverkehr das Auto zu ersetzen, „sind Radschnellwege hier das Mittel der Wahl. Deshalb brauchen wir die finanziellen Mittel für die Planung und den Bau großzügiger Schnellradwege sehr bald.“