KIA

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Der Name KIA ist eine Zusammensetzung des chinesischen Schriftzeichens „Ki“, das für „aufsteigen“, und dem Buchstaben „A“, der für Asien steht.

Das koreanische Unternehmen KIA geht auf das im Jahre 1944 gegründete Unternehmen Kyongseong Precision Industry zurück, das 1952 seinen Namen in KIA Industry Company änderte und mit der Produktion von Fahrrädern begann. Das Oval um den Namenszug soll die Weltkugel symbolisieren.

Mit der Herstellung des ersten Motorrades im Jahre 1961 und ein Jahr später mit der Herstellung des Lasten-Dreirades begründete KIA die koreanische Fahrzeugindustrie.

1971 begann KIA mit der Produktion eines vierrädrigen Lkw mit dem Namen Titan. Der Titan-Lkw konnte sich in Korea so sehr verbreiten, dass der Name Titan zum Synonym für die Bezeichnung für Lkw wurde.

1973 bringt KIA den ersten in Korea produzierten Benzinmotor (2-Liter Hubraum) auf den Markt und lässt ein Jahr später den ersten in Korea entwickelten Pkw folgen.
1978 folgt die Produktion des ersten koreanischen Dieselmotors.

1990 Umfirmierung in Kia Motors Corporation.
Gegen Ende der 1990-er Jahre gerät KIA in den Sog der asiatischen Finanzkrise und wird unter Insolvenzverwaltung gestellt. 1998 wird KIA von der Hyundai Business Group übernommen, schreibt aber bereits ein Jahr später wieder schwarze Zahlen.

Im Jahre 2003 entsteht die Hyundai KIA Automotive Group.

KIA wird zur schnellst wachsenden Automarke in Europa und steigt im Jahre 2004 zusammen mit dem Schwesternunternehmen Hyundai zum siebtgrößten Automobilhersteller weltweit auf. Innerhalb von nur 4 weiteren Jahren gelingt den Schwesternunternehmen der Aufstieg zum fünftgrößten Automobilhersteller der Welt.

Ein besonderes Engagement von KIA gilt dem Sport. So war KIA im Jahre 2007 beispielsweise der Hauptsponsor der Handball-WM in Deutschland und ein Jahr später beim Grand-Slam-Tennisturniers Australian Open sowie im selben Jahr Sponsor der Fußball-EM in Österreich und der Schweiz.