Illegales Straßenrennen

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„Denn Sie wissen nicht, was sie tun!“ Wer kennt nicht die berühmte Wagenszene in dem gleichnamigen Film mit James Dean, wo sich zwei junge Kerle als Mutprobe auf ein Wagenrennen einlassen.

In Deutschland sind Straßenrennen grundsätzlich verboten (§ 29 StVO). Wer ein solches illegales Straßenrennen fährt, hat mit einem deutlichen Bußgeld, einem Fahrverbot und Punkte in Flensburg zu rechnen.

Strafbar macht sich aber nicht nur der Fahrer des Rennens, sondern jeder, der sich an einem solchen Rennen beteiligt, also auch der Beifahrer.

Ebenfalls strafbar macht sich der  Veranstalter eines illegalen Straßenrennen. Auch er darf mit einem saftigen Bußgeld und Punkten in Flensburg rechnen.

Zur Straftat wird ein solches Rennen, wenn es dabei zu einer Gefährdung von Personen oder Sachen kommt. Neben einer Haftstrafe von bis zu 5 Jahren oder Geldstrafe folgen Punkte in Flensburg und die mögliche Beschlagnahme der Fahrzeuge als Tatwerkzeug.

Darüber hinaus können zivilrechtliche Schadensersatzansprüche kommen.

Aber auch die Führerscheinbehörde kann sich melden und von den Beteiligten eines illegalen Straßenrennens die Vorlage einer MPU fordern wegen Zweifel an der Eignung des „Rennfahres“, im Straßenverkehr ein Fahrzeug verantwortungsvoll zu führen.

Kommt der Betroffenen der Aufforderung nicht nach oder besteht er die MPU nicht, wird die Behörde die Fahrerlaubnis entziehen.

Sollte es zu einem Unfall kommen, wird die Haftpflicht u.U. den Schaden am Fahrzeug des Rennbeteiligten gar nicht zahlen und sollte ein Schaden an einem unbeiteiligten entstehen, diesen zumindest über den Regress bei dem Verursacher zurückfordern. Und die Kaskoversicherung wird gar nichts zahlen.


Foto:Kamera24.TV