Erfolgreich den eigenen Autoblog starten – so klappt’s

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AutoblogWer eine Passion für etwas hat, möchte dies liebend gerne mit anderen teilen. Echte Autofans gehen darum regelmäßig auf Messen, lesen Online-Magazine und tauschen sich über die neuesten Fahrzeugmodelle und deren Ausstattung aus. Dazu existieren auch unzählige Online-Foren – individueller jedoch ist eine selbsterstellte Website. Ein eigener Autoblog ist nicht nur ein tolles Hobby, sondern kann auf die Dauer sogar zu einem – wenngleich meist eher bescheidenen – Einkommen führen. Hat man bereits eine eigene Domain angemeldet und sich gegebenenfalls von Internetdienstanbietern wie 1&1 Hilfe bei der Erstellung einer eigenen Homepage geholt, kann es auch schon losgehen. Hier einige wertvolle Tipps für den Anfang:

  • Nische finden
    Der Online-Bereich schwappt mittlerweile über an Blogs, Online-Magazinen und -Shops. Lohnt es sich da überhaupt noch, einen weiteren Blog zu eröffnen? Die Antwort lautet schlichtweg: ja. Zwar wurde im WWW schon über fast alles geschrieben, doch gibt es immer noch unzählige Möglichkeiten, Themen zu vertiefen und sich zu spezialisieren. Im Bereich der Autoblogs eine Nische zu finden ist zumal gar nicht so schwer, da sich die meisten Blogs mit Autos im Allgemeinen befassen. Man kann aber auch nur über eine bestimmte Automarke, bestimmte Modelle (zum Beispiel ausschließlich Familienautos) oder neue Innovationen schreiben.
  • Was wollen die Leute lesen?
    Wie findet man heraus, was die Leute gerne auf einem Blog lesen? Zunächst indem man sich selbst in die Rolle des Lesers hineinversetzt: Das Herz eines jeden Blogs ist nämlich guter Content. Auf einem Autoblog sind neben dem eigentlichen Text vor allem Bilder, Videos, Reviews und/oder Neuigkeiten von Wert. Da sehr viele mittlerweile nicht mehr mit ihrem Desktop, sondern mobil surfen, sollte der Inhalt für die mobile Version möglichst knapp gehalten, dafür aber auf den Punkt gebracht werden. Was Website-Besucher interessiert, lässt sich konkret durch Analyse-Tools herausfinden. Diese verraten einem beispielsweise, welche Blogartikel besonders oft angeklickt werden.
  • Organisiert bleiben
    Viele Blogger starten mit enormem Enthusiasmus und jeder Menge Ideen in die Sache, bis sie dann nach einigen Wochen oder Monaten merken, dass die Besucherzahlen stagnieren oder nur sehr langsam ansteigen. Darunter leidet oft die Motivation. Dies führt im Endeffekt dazu, dass der Blog mit der Zeit verkümmert. Um das zu verhindern, ist es wichtig, sich zu organisieren und Ziele richtig zu setzen. Hat man nur begrenzt Zeit, kann man sich zum Beispiel vornehmen, wenigstens eine Autobewertung pro Woche zu veröffentlichen.
  • Werbung schalten und Produkte verkaufen
    Wer seine Nische gefunden hat und zum Beispiel nur über eine bestimmte Automarke schreibt, kann entsprechende Werbung schalten und so etwas Geld verdienen. Darüber hinaus kann man sich mit einschlägigen Shops vernetzen oder sogar einen eigenen kleinen Store eröffnen, in dem passende Accessoires verkauft werden.


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