Diese Fehler sollte man beim Autofahren vermeiden

895

flickr-com-photos-opengridscheduler-19915956189Durch korrektes Fahrverhalten können Autofahrer in vielen Situationen sowohl Staus als auch Unfälle vermeiden. Lesen Sie hier, welche Fehler sowohl Anfängern als auch erfahrenen Autofahrern unterlaufen und wie Sie sie vermeiden. So sparen Sie Zeit und Bußgelder.

Zu schnell unterwegs

Wer zu schnell fährt und geblitzt wird, kassiert ein Bußgeld – das ist bei niedrigen Geschwindigkeitsüberschreitungen zwar nicht unüblich, doch je nach Situation kann es auch gefährlich werden, da die Bremswege länger werden. Wenn es einmal trotz angemessener Geschwindigkeit einen Bußgeldbescheid gibt und man den Eindruck hat, zu Unrecht zur Kasse gebeten zu werden, kann man sich an die Rechtsberatung von „Frag Robin“ wenden. Die Seite ermittelt anhand einiger schnell gemachter Angaben, wie man als nächstes vorgehen kann, und schickt dem Betroffenen das Ergebnis kurzerhand kostenlos per SMS. Denn wenn man schnell und korrekt handelt, kann das Bußgeld unter Umständen noch abgewendet werden.

Telefonieren am Steuer

Dass das Telefonieren am Steuer nicht erlaubt ist, ist den meisten Fahrern bekannt. Zu sehr kann das Bedienen vom Verkehr ablenken, sodass Unfälle entstehen. Zum Telefonieren ist lediglich die Freisprechanlage des Autos erlaubt. Für viele dürfte auch interessant sein, dass das Navi im Smartphone nicht während der Fahrt bedient, sondern nur vor der Fahrt eingeschaltet werden darf. Sogar das Handy in die Hand zu nehmen, um die Uhrzeit, eine Telefonnummer oder eine SMS abzulesen, ist verboten. Und einfach auf dem Seitenstreifen halten, um das Telefon zu benutzen? Auf gar keinen Fall! Wer hier hält, riskiert Unfälle, wenn er nicht zeitig von den anderen Fahrern gesehen wird. Der Standstreifen ist deshalb nur für Pannen bei Verwendung des Warndreiecks gedacht.

Im Stau nicht mehr konzentrieren

Langsam zu fahren erfordert ebenso Konzentration wie schnelles Fahren. Grund: Wird man in dichtem, zähem Verkehr unaufmerksam, kann es schnell passieren, dass man wegen des geringen Abstands zum Vordermann stark bremsen muss. Konsequenz: Die Gefahr für Auffahrunfälle erhöht sich. Folgeunfälle sind ebenfalls häufiger, wenn geringe Aufmerksamkeit herrscht, da Gefahrensituationen nicht schnell genug erkannt werden. Wer dicht auffährt, beispielsweise damit niemand in die Lücke zwischen ihn und den Vordermann wechseln kann, muss automatisch gleichzeitig mit dem vorfahrenden Auto bremsen.

„Lückenhüpfen“

Genau wie es für alle nachteilig ist, wenn man versucht, niemanden vorzulassen, ist auch das gezielte Ausnutzen von Lücken nachteilig. Laut Physikprofessor und Verkehrsexperte Michael Schreckenberg merken sich Autofahrer nicht die Autos, die sie selbst überholt haben, sondern nur die, von welchen sie überholt werden. So entsteht der Drang, immer weitere Wagen zu überholen, obwohl man dadurch selbst andere Fahrer ausbremst. So genannte „Phantomstaus“ ohne sichtbare Ursache können die Folge sein.


Bildrechte: Flickr Traffic Jam Open Grid Scheduler / Grid Engine CC0 1.0 Öffentliche Domäne