Die Beliebtheit von Oldtimern ist weiterhin auf dem Vormarsch

317

Die Beliebtheit von Oldtimern ist nach wie vor groß. In diesem Bereich haben sich Clubs etabliert, die in regelmäßigen Abständen Veranstaltungen durchführen. Die Besucherzahl dieser Veranstaltungen beweist, welche Anziehungskraft Oldtimer auf viele Menschen ausüben. Doch ab wann fällt ein Auto überhaupt in die Kategorie der Oldtimer und was passiert, wenn es nicht mehr fährt?

Gesetzliche Grundlage für Oldtimer
Ab welchem Alter ein Auto als Oldtimer gilt, definiert der Gesetzgeber. So darf sich jedes Auto, das mindestens dreißig Jahre alt ist, als Oldtimer bezeichnen. So logisch diese Definition klingt, führt diese doch dazu, dass sich Experten darüber streiten. Die alles entscheidende Frage lautet hier: Gilt das Datum der Zulassung oder das Baujahr? Zum Leidwesen vieler Oldtimerbesitzer gilt das Jahr der Zulassung. Nachdem nicht jedes Auto sofort nach seiner „technischen Geburt“ zugelassen wird, entsteht hier oft das Problem, dass ein Auto trotz gehobenem Alter kein H-Kennzeichen erhält.

Das Lebensende vom Oldtimer
Unweigerlich tritt früher oder später die Situation ein, dass ein Oldtimer nicht mehr fährt und nicht mehr zu reparieren ist. Wie ist in dieser Situation zu verfahren? Jetzt muss das Auto zu einem fachmännischen Entsorger. Dies geschieht in der Regel über eine Autoverwertung. Viele Unternehmen bieten eine kostenlose Verwertung an, beispielsweise die Autoverwertung in Frankfurt. Bei Beauftragung dieses Unternehmens muss sich der Besitzer selbst um nichts kümmern – lediglich den Auftrag erteilen. Die Autoverwerter holen das Auto an Ort und Stelle ab und nehmen die gesetzlich vorgeschriebene Verschrottung vor. Sobald diese Schritte erledigt sind, erhält der Besitzer den für die Zulassungsstelle notwendigen Verwertungsnachweis.
Abbildung 2: Ausgediente Autos kommen auf den Schrottplatz.

Eine Alternative zum Schrottplatz? Reparaturarbeiten gestalten sich oft schwierig
Wer zwar ein modernes Auto besitzt, das jedoch nicht mehr das Allerjüngste ist, erhält oft von der Werkstatt die Information, dass es keine Ersatzteile mehr gibt oder diese nur recht zeit- und kostenintensiv, unter Umständen gar aus anderen Ländern, zugekauft werden können. Doch wie sieht das bei Oldtimern aus? Immerhin besitzen 26 Prozent der Deutschen einen Oldtimer und setzen sich mit dieser Frage auseinander.

Hier einige Praxistipps zum Thema:

–    Ersatzteile für Umbauten oder Reparaturen müssen fast so alt wie das Auto selbst sein: Alles was innerhalb von zehn Jahren nach der Erstzulassung vom Automobil gefertigt wurde, ist erlaubt.
–    Viele Ersatzteile lassen sich in einem Online-Shop finden, der sich auf Oldtimer spezialisiert hat.
–    Oldtimer Clubs geben gerne Auskunft, wer Ersatzteile verkauft und welche Werkstatt Reparaturen anbietet
–    Ein Oldtimer muss nicht perfekt aussehen. Altersspuren sind hier erlaubt.

Wortwegweiser: Autoverwertung, Autoverschrottung oder Autoentsorgung?
Oft lassen sich unterschiedliche Begriffe finden, wenn es sich um die endgültige Stilllegung eines Autos handelt. Jedes Auto muss recycelt werden, was zu den verwirrenden Begriffen führt. Im Grunde genommen stehen alle Bezeichnungen – Autoverwertung, Autoverschrottung, Autoentsorgung – dafür, dass

–    das beauftragte Unternehmen alle Flüssigkeiten (u.a. Bremsflüssigkeit, Kühlflüssigkeit) entfernt,
–    wieder verkäufliche Teile dem Wiederverkauf zuführt,
–    recycelbare Materialien auf den Recyclinghof bringt und
–    alle übrigen Fahrzeugteile in die Schrottpresse befördert.


Abbildung 1: pixabay.com © Pixaline (CC0 Creative Commons)
 Abbildung 2: pixabay.com © Michael Gaida (CC0 Creative Commons)