Das Fahrzeug optimal aufbereiten – so sorgen Sie für bessere Verkaufschancen

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autokauf_s-300x200Der Gebrauchtwagenmarkt boomt zurzeit. Jeder kleine Schmutzfleck und Kratzer entscheidet dabei über die Höhe des Preises. Die erste Regel ist daher, bevor es auf dem Gebrauchtwagenmarkt oder zum Händler geht, das Fahrzeug ordentlich reinigen.

Letztendlich würde der Händler nämlich auch für die Reinigung noch einmal einen Betrag von dem in Abzug bringen, den er letztlich für das Fahrzeug zahlt. Daher sollte man sich die Mühe schon selbst machen und das Fahrzeug gründlich reinigen. Im Vorfeld sind natürlich auch kleine Kratzer zu entfernen. All das trägt dazu bei, dass das Fahrzeug in einem schönen Glanz erstrahlt. Die Aufbereitung eines Fahrzeugs ist dabei immer mit einer äußerlichen Wäsche des Fahrzeuges zu beginnen. Je sauberer das Fahrzeug ist, desto eher werden mögliche Lackschäden erkannt und können repariert werden. Kratzer, Schrammen und kleine Steinschlagdellen lassen sich mit einem Klarlack und einem Lackstift sehr gut bearbeiten.

Motorwäsche und Motorraum säubern

Zunächst ist es wichtig, dass im Rahmen einer ordentlichen Aufbereitung der Motorraum manuell oder mit Hilfsmitteln von Laub und Schmutz grob befreit wird. Bei der anschließenden Motorwäsche sollte beachtet werden, dass hierbei ein Ölabscheider verwendet wird, der so platziert wird, dass eventuell abgewaschenes Öl nicht ins Abwasser gelangen kann. Teile, die nicht feucht werden dürfen, sollten abgedeckt werden.

Scheiben und Sitze putzen

Auch der Innenraum ist für die Preisfindung entscheidend. Das Sitzpolster sollte sauber sein. Polster absaugen und auch feucht reinigen ist kein Problem. Bei Leder muss man vorsichtig sein. Wenn im Leder Risse vorhanden sind, kann man hier mit Flüssigleder arbeiten, das es praktisch in jeder Farbschattierung gibt. Dieses wird aufgetröpfelt oder aufgestrichen und kann mit der entsprechenden Farbe übermalt werden. Auch das Cockpit sollte man gut reinigen. Hierfür gibt es spezielle Sprays, die dem Cockpit nicht nur einen neuen Glanz verleihen, sondern es auch gründlich reinigen. Ist der Boden verschlissen oder lässt sich nicht mehr hundertprozentig reinigen kann man mit einfachen Autofussmatten, die es für kleines Geld gibt, einen TOP Eindruck hinterlassen. Einen guten Eindruck macht auch immer, wenn die Scheiben geputzt sind bevor das Fahrzeug einem potenziellen Käufer oder Händler präsentiert wird. Denn spätestens fällt der dort klebende Schmutz auf, wenn der Käufer im Fahrzeug sitzt. Entfernen Sie alle Plaketten und Pickerl. Bei Scheiben mit Heizdrähten sollte vorsichtig gearbeitet werden, wobei hier in Richtung der Drähte geputzt wird.

Das Fahrzeug sollte gut riechen

Bevor man das Fahrzeug einem Händler vorstellt, sollte dieses natürlich auch von Gerüchen befreit werden. Dies geht mit einfachen Hausmitteln, wie Essig oder Kaffeepulver. Hierbei sollte man ein Gemisch aus beidem in einer Schüssel über Nacht ins Fahrzeug stellen. Die Gerüche werden dort gebunden. Fußmatten kann man mit Natronpulver behandeln. Dieses wird dort einfach aufgestreut, danach einwirken lassen und absaugen.

Fazit:
Zwar ist beim Fahrzeugkauf die Verkehrssicherheit ausschlaggebend, und auch das Alter bestimmt maßgeblich den Preis. Aber auch auf die Äußerlichkeiten achten die Käufer und so kann man mit kleinen Investitionen in die Optik einen besseren Preis heraus schlagen.


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