BMW, Daimler und VW bieten auch 2018 Umweltprämie an

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Die Automobilhersteller BMW, Daimler und Volkswagen kündigten an, die Umweltprämie für die Verschrottung älterer Diesel auch 2018 anzubieten. Dies sieht der Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) durchaus positiv:  „Es dient der Umwelt, wenn alte Diesel gegen neue, schadstoffarme Fahrzeuge getauscht werden“, sagt ZDK-Präsident Jürgen Karpinski.

Angst vor Fahrverboten drückt Verkaufspreis von Diesel-Fahrzeugen

Das Kfz-Gewerbe halte jedoch an seiner Forderung nach einer Verordnung für die Hardware-Nachrüstung älterer Diesel-Pkw ab Emissionsklasse Euro 5 fest. „Fahrverbote in Ballungsgebieten lassen sich nur verhindern, wenn es nachhaltig wirksame Perspektiven bei der Nachrüstung gibt“, so Karpinski. Die Angst vor Fahrverboten führe dazu, dass ältere Diesel in größeren Städten kaum noch und höchstens mit erheblichen Preisabschlägen verkäuflich seien. „Diese Entwicklung trägt für Fahrzeughalter und Automobilhändler enteignungsgleiche Züge“, so der ZDK-Präsident.

Eine Nachrüst-Förderung sollte laut dem ZDK mit dem Fahrzeug verknüpft und nicht auf private Halter beschränkt sein. Denn der durch nicht verkäufliche Dieselfahrzeuge zum Teil existenziell betroffene Automobilhandel dürfe hier nicht diskriminiert werden. „Die Autohändler sind Garanten dafür, dass Hunderttausende gebrauchter Lagerfahrzeuge mit Dieselmotor schnell nachgerüstet werden“, so Jürgen Karpinski.