Alle Jahre wieder: Wie kommt der Weihnachtsbaum nach Hause?

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Der Weihnachtsbaum ist für viele Menschen am Heiligabend ein unverzichtbarer Wohnzimmerschmuck. Beim Transport mit dem Privatfahrzeug ist jedoch Vorsicht geboten. „Grundsätzlich verhält es sich beim Weihnachtsbaum wie bei jeder Ladung. Er muss so gesichert werden, dass er bei jedem Verkehrsverhalten fest an Ort und Stelle bleibt – ob am oder im Fahrzeug“, sagt Steffen Mißbach, Kfz-Experte bei TÜV Rheinland. Ist dies nicht der Fall, riskiert der Fahrer ein Bußgeld. Löst sich der Baum während der Fahrt, wird er für andere Verkehrsteilnehmer zu einem überaus gefährlichen Hindernis. Passt der Baum nicht in den Innenraum des Fahrzeugs, ist der Transport per Anhänger die geeignetste Methode. Im besten Falle schließen sich mehrere Personen zusammen, verladen die Bäume fachgerecht im Anhänger und schützen diese mit einer Plane. Das ist sicher und schont auch den Baum, der andernfalls vom Fahrtwind austrocknen könnte.

Am Besten in den Anhänger oder auf den Dachgepäckträger

Eine Alternative zum Anhänger ist der Transport auf dem Dach des Fahrzeugs, sofern ein Dachgepäckträger zur Verfügung steht. Ohne diesen lässt sich der Baum nicht sicher am Auto befestigen. Doch auch mit Gepäckträger gibt es einiges zu beachten: Kennzeichen, Scheinwerfer, Rückleuchten und Blinker dürfen nicht verdeckt sein. Der Weihnachtsbaum darf weder vorne noch seitlich die Ausmaße des Autos überschreiten. Ragt er mehr als einen Meter über das Heck hinaus, muss die Spitze mit einem roten, mindestens 30 mal 30 Zentimeter großen Tuch und bei Dunkelheit mit einem roten Licht gekennzeichnet sein. „Die Ladung muss fest am Dachgepäckträger verzurrt werden. Dabei nur Gurte und Gepäckträger mit gültigem Prüfzeichen verwenden“, sagt Mißbach. „Die Spitze des Baumes sollte nach hinten zeigen, damit der Fahrtwind die Äste nicht beschädigt.“

Es empfiehlt sich schon beim Kauf darauf zu achten, dass der Abholort des Baumes in der Nähe liegt. „Wer ganz auf Nummer sicher gehen möchte, lässt sich den Baum einfach nach Hause liefern“, rät Mißbach.