Alfa Romeo

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Der Name Alfa Romeo des italiensichen Automobilbauers ist eine Verbindung aus der Abkürzung A.L.F.A. (Anonima Lombarda Fabrica Automobili) und dem Nachnamen des späteren Firmenchefs Nicola Romeo.

Der Hauptsitz von Alfa Romeo liegt in Portello, im Nordwesten Mailands. Vom Stadtbanner Mailands wurde das rote Kreuz auf weißem Grund ins Firmenlogo von Alfa Romeo übernommen. Das Kreuz soll an das Kreuz Christi erinnern, die Farben rot und weiß symbolisiert die Farben der Bürger (rot) und Bauern (weiß). Die Schlange -eine Viper, die ein Kind frist- stammt aus dem Wappen der Visconti – ein Symbol aus der Zeit der Kreuzzüge des 12. Jahrhunderts. Die Viscontis war im 13. Jahrhundert die mächtigste Familie in Mailand. Ein Mitglied der Familie Visconti soll im Jahre 1111 einen Sarazenenfürst vor den Toren Mailands getötet und dessen Wappen – eine Schlange, die ein Kind frist – an sich genommen haben.

Der Name Alfa Romeo des italiensichen Automobilbauers ist eine Verbindung aus der Abkürzung A.L.F.A. (Anonima Lombarda Fabrica Automobili) und dem Nachnamen des späteren Firmenchefs Nicola Romeo. Der Hauptsitz von Alfa Romeo liegt in Portello, im Nordwesten Mailands. Vom Stadtbanner Mailands wurde das rote Kreuz auf weißem Grund ins Firmenlogo von Alfa Romeo übernommen. Das Kreuz soll an das Kreuz Christi erinnern, die Farben rot und weiß symbolisiert die Farben der Bürger (rot) und Bauern (weiß). Die Schlange -eine Viper, die ein Kind frist- stammt aus dem Wappen der Visconti – ein Symbol aus der Zeit der Kreuzzüge des 12. Jahrhunderts. Die Viscontis war im 13. Jahrhundert die mächtigste Familie in Mailand. Ein Mitglied der Familie Visconti soll im Jahre 1111 einen Sarazenenfürst vor den Toren Mailands getötet und dessen Wappen – eine Schlange, die ein Kind frist – an sich genommen haben.

Die Geburt der Marke Alfa Romeo legte 1906 der französische Automobilbauer Alexandre Darracq. Er errichtete in Portello, im Nordwesten von Mailand, ein modernes Automobilwerk und baute Autos in Lizenz. Auf dem italienischen Markt konnte er damit jedoch nicht bestehen und wurde 1910 von Geschäftsleuten aus der Lombardei übernommen. Das Konsortium gründete die Società AnonimaLombarda Fabricia Automobili (A.L.F.A.) und baute unter dem Namen ALFA fortan Automobile.

Trotz sportlicher Erfolge und bestem Image litt das Unternehmen an der damaligen wirtschaftlichen Situation des bevorstehenden Ersten Weltkrieges (1914 – 1918). Hinzu kam, dass Alexander Darracq sein Aktienpaket an die Bank verkaufte, die dadurch die Mehrheit an dem Unternehmen hält. Am 21. September 1915 meldete die Bank Konkurs an. Die Firma wird von der Accomandita Ing. Nicola Romeo & Co übernommen, die während des Ersten Weltkrieges Rüstungsaufträge abwickelte.
1919 werden wieder Automobile gebaut. Die Marke erhält neben dem ursprünglichen Namen ALFA den Zusatz Romeo, der Nachnamen des Firmenchefs Nicola Romeo.

Ein weiteres Tief bringt der Börsenkrach am „schwarze Freitag“ des Jahres 1929. Um zu überleben, wird die Firma in einen Staatskonzern eingegliedert.

Dann kommt der 2. Weltkrieg und in Europa gehen die Lichter aus. In Portello wird 1943 das Stammwerk von Alfa durch 3 Bombenangriffe beinahe vollständig in Schutt und Asche gelegt. Mit Hilfe der Alfa-Mitarbeiter wird das Werk wieder aufgebaut und 1946 verlassen wieder Automobile die Werkshallen.

1950 vollzieht Alfa Romeo den Schritt von der Manufaktur zur Fließbandfertigung. Die Firma expandiert und bezieht 1961 in Arese am Rande von Mailand eine neues Werk. 1986 wird die Firma Alfa Romeo in den Fiat-Konzern eingegliedert.

Alfa Romeo baute bereits 1913 Rennfahrzeuge. In all den Jahren, in denen sich Alfa Romeo im Motorsport engagierte, konnte sie große Erfolge verzeichnen. Die erste große Blütezeit im Motorsport erlebte Alfa Romeo in den 20-er und 30-er Jahre. Als dann 1950 die Formel 1 gegründet wurde, fuhr Alfa Romeo auf Anhieb mit dem Rennfahrer Guiseppe Farina den Weltmeistertitel nach Hause. Ein Jahr später gelang dies erneut mit dem Rennfahrer Juan Manuel Fangio.
Ab den 60 Jahren engagierte sich Alfa Romeo überwiegend im Tourenwagen-Rennsport und erzielt in dieser Rennkategorie bis heute große Siege.


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