Geschädigter darf trotz Versicherungsgutachten eigenes Gutachten erstellen lassen

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(RA Sefrin) Das Recht des Geschädigten, beim Haftpflichtschaden ein Schadengutachten einzuholen, erlischt nicht dadurch, dass der Versicherer mit dem Einverständnis des Geschädigten einen Sachverständigen entsendet.

Wer bei einem Verkehrsunfall geschädigt wird, hat ein Recht einen Rechtsanwalt und einen Sachverständigen seiner Wahl zu beauftragen. Dies wurde vom Amtsgericht München (Urteil vom 24.7.2017, 335 C 7525/17) bestätigt. In dem Münchener Fall kam hinzu, dass die Begutachtung durch den Sachverständigen des Versicherers etwa 15 Minuten dauerte. Dabei wurden keine Lichtbilder angefertigt. Von unten wurde das Fahrzeug auch nicht begutachtet. Zu einer Wertminderung hatte sich der Versicherungsgutachter gar nicht geäußert.


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