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So bleiben Sie im Winter startklar!

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Die Wahl des richtigen Mittels ist entscheidend, damit im Winter Autotüren, Schlösser, Kühlflüssigkeit und das Wasser der Scheibenwaschanlage nicht gefrieren. Bevor die Temperaturen unter den Gefrierpunkt sinken, helfen Mittel auf Glysantinbasis, um den Kühlerfrostschutz zu gewährleisten – je nach Mischverhältnis bis zu -40 Grad Celsius. „In Fachwerkstätten gibt es die Möglichkeit, den Wirkungsgrad messen zu lassen“, sagt Steffen Mißbach, Kfz-Experte bei TÜV Rheinland. „Bei einigen Herstellern ist ein bestimmter Kühlerfrostschutz in den Fahrzeugpapieren vorgeschrieben. Diese Vorgabe bitte einhalten, um Schäden zu vermeiden.“

Komplett freigekratzte Scheiben schützen die Wischblätter

In der Scheibenwaschanlage haben diese Mittel jedoch nichts verloren, da die ölige Substanz Schlieren auf der Scheibe produziert und so die Sicht behindern. Hier helfen Konzentrate oder fertige Mischungen auf Alkoholbasis. Diese Mittel sollten für den Winter so gemischt oder gekauft werden, dass sie einen Schutz bis zu -20 Grad gewährleisten. Um das Festfrieren der Scheibenwischer zu vermeiden, diese abklappen oder eine Frostschutzfolie unterlegen. „Es empfiehlt sich zudem, die Dichtungen der Türen mit Hirschtalg oder Fetten auf Silikonbasis einzuschmieren. So wird das Gummi gepflegt und die Türen frieren nicht fest“, rät Mißbach. „Solche Mittel jedoch nicht für die Scheibenwischblätter verwenden, da diese ebenfalls Schlieren auf den Scheiben erzeugen. Um die Wischblätter zu säubern, sollte nur warmes Wasser verwendet werden. Rückstandslos freigekratzte Scheiben helfen dabei, die Wischblätter vor Schäden zu schützen.“

Schlossenteiser nicht im Auto aufbewahren!

Da sich ein Großteil der Autos heute per Fernbedienung öffnen lässt, sind vereiste Schlösser inzwischen kaum noch ein Hindernis. Um aber im Falle von leeren Batterien auf Nummer sicher zu gehen, helfen unter anderem Grafitsprays oder harzfreie Öle, um die Schlösser im Notfall zu enteisen. „Diese Mittel natürlich nicht im Auto aufbewahren. Dort bringen sie bei einem zugefrorenen Schloss nämlich wenig“, sagt Mißbach. „Zur Not hilft aber auch ein Fön, um das Schloss zu erwärmen und es so wieder gangbar zu machen.“

Kraftstoffpreise: Diesel und Benzin nähern sich an

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Die Kraftstoffpreise in Deutschland haben sich zu Jahresbeginn unterschiedlich entwickelt. Laut ADAC Auswertung ging der Preis für einen Liter Super E10 binnen Wochenfrist um 0,1 Cent auf durchschnittlich 1,363 Euro zurück. Der Preis für einen Liter Diesel stieg um 0,7 Cent auf 1,215 Euro. Damit beträgt die Preisdifferenz derzeit weniger als 15 Cent je Liter.

Die tatsächlichen Kraftstoffpreise können nach Region oder Tageszeit erheblich von den ermittelten Tagesdurchschnittspreisen abweichen. Darauf weist der ADAC nochmals hin. Am späten Nachmittag zahlen Autofahrer meist bis zu zehn Cent je Liter weniger als nachts oder am frühen Morgen. Die Smartphone-App „ADAC Spritpreise“ gibt detaillierte Auskunft über die aktuellen Spritpreise an den deutschen Tankstellen. Ausführliche Preisinformationen sind auch unter www.adac.de/tanken abrufbar.

Zu diesem Pressetext bietet der ADAC unter www.presse.adac.de eine Grafik an.

Passagierrekord an deutschen Flughäfen

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Nie zuvor sind von deutschen Flughäfen so viele Passagiere abgeflogen wie im Jahr 2017. Das geht aus der noch unveröffentlichten Prognose des Flughafenverbandes ADV hervor, die der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Mittwochausgabe) vorliegt. Demnach rechnen die Experten mit 235 Millionen Passagieren. 2016 waren es noch 224 Millionen. Auch bei der Flugfracht zeichnet sich mit acht Prozent Wachstum ein Rekord ab. Erstmals könnten mehr als fünf Millionen Tonnen bewegt worden sein. Auch für 2018 zeigen sich die deutschen Flughäfen optimistisch. Die ADV-Prognose geht für 2018 von einem Wachstum der Passagiernachfrage von 4,2 Prozent und des Luftfrachtaufkommens von 5,1 Prozent aus.

Besonders starker Anstieg im Europa-Verkehr erwartet

Das Wachstumstempo in den Flugbewegungen verstetige sich bei einem Prozent, hieß es. „Die Mehrheit der deutschen Flughäfen befindet sich auf Wachstumskurs“, sagte ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel. Dies sei keine Selbstverständlichkeit. „Weiterhin belastend wirken die Marktaustritte von wichtigen Playern im Luftverkehr und die hemmenden ordnungspolitischen Rahmenbedingungen.“ Das hohe Verkehrsaufkommen an deutschen Flughäfen erhalte seine Impulse aus der anhaltend hohen Nachfrage – insbesondere aus Europa und dem internationalen Langstreckenverkehr. So erwartet der Verband einen besonders starken Anstieg im Europa-Verkehr mit einem Plus von 5,5 Prozent auf dann über 150 Millionen Passagiere. Ein Anstieg von 4,6 Prozent wird für Flüge auf andere Kontinente vorhergesehen, 2018 könnte damit das Volumen bei 43 Millionen Passagieren liegen. Zurückhaltend sind die ADV-Prognosen hingegen für den innerdeutschen Verkehr und für die Zahl der Flugbewegungen an den deutschen Flughäfen. Für beide Kennzahlen geht der Verband im kommenden Jahr von Stagnation aus.

NAEB fordert Weiterentwicklung des Diesels statt Elektroautos

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In einer Pressemitteilung fordert der NAEB Stromverbraucherschutz e. V., die Pläne für Elektroautos zu verwerfen und stattdessen Dieselmotoren weiterzuentwickeln:

Autos müssen die Energie für ihren Antrieb mitführen. Der Energiespeicher soll möglichst leicht und klein sein und viel preiswerte Energie fassen. Auch der Motor, der die gespeicherte Energie in mechanische Energie umwandelt, sollte gleichfalls klein, leicht und preiswert sein und zusätzlich nur geringe Verluste bei der Umwandlung haben. Dies sind die grundsätzlichen Forderungen an einen Autoantrieb. Können sie von Elektroautos erfüllt werden?

Autos fahren heute mit einer Tankfüllung zwischen 500 und 1000 Kilometer weit. Der durchschnittliche Verbrauch liegt bei acht Litern Treibstoff je 100 Kilometer. Ein Liter Treibstoff erzeugt rund 10 Kilowattstunden (kWh) Wärme, von denen im Verbrennungsmotor etwa ein Drittel in mechanische Energie umgewandelt wird. Der Rest geht als Abwärme verloren oder wird zum Heizen des Autos genutzt. Mans braucht also 25 kWh Antriebsenergie für 100 km Fahrstrecke. Für 500 km müss man 40 Liter Treibstoff tanken. Dafür dauert weniger als zwei Minuten.

Für 500 km Strecke müsste eine Tonne Batterien in das Auto gebaut werden

Wenn man mit einem Elektroauto gleichfalls 500 km weil fahren will, müss man in Batterien 140 kWh speichern, weil auch noch rund zehn Prozent des Stroms in den Elektromotoren verloren geht. Nach heutigem Stand der Technik ist die Energiedichte, die Energiemenge je Kilo Batterie, gering. Zum Speichern von einer kWh wird eine sieben Kilo schwere Batterie benötigt. Für 500 km Fahrstrecke muss eine Tonne an Batterien in das Auto eingebaut werden.

Nun glauben die Befürworter von Elektroautos, es könnten und würden noch Batterien mit einer viel höheren Energiedichte entwickelt werden. Nach Auskunft von Kollegen, die auf dem Gebiet der Elektrospeicherung forschen, ist es theoretisch möglich, eine kWh Strom in einer Batterie von einem kg zu speichern. Als realistisch wird in ferner Zukunft eine Energiedichte von einer kWh je drei kg Batterie gesehen. In anderen Worten: Selbst theoretisch gibt es keine ausreichend leichten Batterien. Die Kollegen haben darum gebeten, nicht genannt zu werden, weil sie nicht nur um staatliche Forschungsaufträge fürchten, sondern aufgrund solcher öffentlich geäußerten Forschungsergebnisse mit persönlichen Nachteilen bedroht wurden.

Elektroautos benötigten zum Laden neue, stärkere Stromleitungen

Um das Referenzauto wieder aufzuladen, muss man es sieben Stunden lang an eine Ladestation mit einer Leistung von 20 Kilowatt (KW) anschließen. Das Tanken mit Treibstoff dauert dagegen nur zwei Minuten. Doch damit nicht genug. Leistungen von 20 kW sind in einer Hausinstallation nicht vorgesehen. Es müssen also zumindest im Haus neue stärkere Leitungen installiert werden. Wenn auch Nachbarn ihre Elektroautos aufladen wollen, müssen die lokalen Leitungen verstärkt werden. Es sind neue Installationen im Niederspannungsbereich erforderlich, die viel Geld und viel Kupfer benötigen.

Noch abenteuerlicher sind Schnellladestationen, auf die mancher Politiker setzt. Prof. Dr.-Ing. Helmut Alt von der TH Aachen hat vorgerechnet, dass so ein „Super-Charger“, der einen 100 kWh-Akku in 10 Minuten aufladen kann, eine eigene Trafostation braucht. Die dicken Anschlusskabel können nur mit einem Kran bewegt werden und müssen mit Kühlschlangen vor Überhitzung geschützt werden.

Für 40 Millionen Elektroautos müssten 20 neue Kohlekraftwerke gebaut werden

Doch woher soll der Strom zum Aufladen der Batterien kommen? Wenn die 40 Millionen Autos in Deutschland (ohne Lastkraftwagen und Busse) im Mittel nur mit einer Leistung von einem Kilowatt aufgeladen werden, bedarf es einer Leistung von 40 000 Megawatt. Das entsprich 40 großen Kraftwerken, die nach dem derzeitigen Stand in Deutschland nur mit Braunkohle oder Steinkohle betrieben werden können, weil die Aufladung weitgehend nachts läuft, wenn die Sonne nicht scheint und häufig auch der Wind nicht weht. Doch nachts ist der Strombedarf geringer. Daher kann die Hälfte des Strombedarfs zum Aufladen der Autobatterien aus vorhandenen Brennstoffkraftwerken kommen. Doch müssen 20 neue große Kohlekraftwerke gebaut werden. Es wird nicht möglich sein, die für Elektroautos benötigte Energie durch regenerative Anlagen als Ökostrom bereit zu stellen. Dies ist Ökofanatikern und Umweltideologen mit Sicherheit nicht klar. Sonst würden sie keine solch unerfüllbaren Forderungen stellen.

Herstellkosten für die Batterie sind unverhältnismäßig hoch

Die Energiekosten für Elektroautos sind wesentlich höher als die Kosten für ein Auto mit Verbrennungsmotor, wie eine Überschlagsrechnung zeigt. Für 100 km werden acht Liter Benzin zum Preis von 1,30 Euro benötigt, also 10,40 Euro. Dieselfahrzeuge brauchen sieben Liter Treibstoff zum Preis von 1,10 Euro, also 7,70 Euro. An Elektroenergie werden 28 kWh benötigt, für die zur Zeit 0,30 Euro pro kWh gezahlt werden. Das sind 8,40 Euro.

Auf den ersten Blick also könnte das Elektroauto trotz des hohen Strompreises im Energieverbrauch mit den Verbrennungsmotoren konkurrieren. Enorm hoch dagegen sind die Kosten für die Batterien. Die Produktionskosten zum Speichern einer Kilowattstunde liegen heute bei 200 Euro. Der Verkaufspreis liegt bei 500 Euro je kWh. Bei einer Großserienproduktion kann man mit einer Halbierung dieser Kosten rechnen. Eine Autobatterie mit 140 kWh Kapazität kostet also mehr als 30 000 Euro. Die Batterie muss nach etwa sieben Jahren ersetzt werden. Bei einer Fahrleistung von 15 000 km im Jahr also nach 105 000 km. Zu den Stromkosten von 8,40 Euro kommen also noch 28 Euro Batteriekosten pro 100 km hinzu. Die Energie für ein Elektroauto ist also viermal so teuer als für ein Auto mit Verbrennungsmotor. Hinzu kommt noch der Energieverlust bei langen Standzeiten. Denn eine Batterie entlädt sich bekanntermaßen.

Zur Herstellung einer Batterie mit einem Ladevermögen von einer kWh werden rund 500 kWh Primärenergie gebraucht. Unsere beschriebene Autobatterie benötigt allein zu ihrer Herstellung die Energie aus 7000 Liter Rohöl, aus dem mehr als 6000 Liter Treibstoff destilliert werden können. Damit kann ein Auto mit Verbrennungsmotor 75 000 Kilometer fahren.

Verfügbarkeit und Entsorgung der Batteriestoffe ist ungeklärt

Bisher wurde offensichtlich nicht darüber nachgedacht, ob für die benötigten Batterien in der Welt überhaupt die notwendigen Rohstoffe vorhanden sind. Hochleistungsbatterien bestehen aus großen Mengen Lithium, Kupfer, Kobalt und Mangan. Unklar ist auch, ob und wie die Batterien wiederverwendet (recycled) oder entsorgt werden können.

Die Autotreibstoffe sind wegen ihrer hohen Energiedichte und einfachen Handhabung optimal. Wenn sie nicht als Erdgas und Erdöl vorlägen, würden sie mit hoher Sicherheit heute synthetisch hergestellt. Die Verfahren dazu wurden in Deutschland im letzten Krieg entwickelt. Sie sind allerdings teuer und energieaufwendig. Die Treibstoffe aus der Erde sind viel günstiger. Der Strom für Elektrofahrzeuge muss in Kohle- oder Kernkraftwerken erzeugt werden. Ökostrom steht in den erforderlichen Mengen und zu den gewünschten Zeiten nicht zur Verfügung, selbst wenn man Deutschland mit einem dichten Wald von Windgeneratoren überzieht und alle Dächer mit Solarzellen bestückt. Die Forderung nach Elektroautos ist ein teurer Marsch in eine Sackgasse.

„Politischer Aktionismus mit unsinningen Grenzwerten ist kontraproduktiv“

Nach derzeitigem Kenntnisstand sollte die Entwicklung des Dieselmotors weiter betrieben werden. Er hat den höchsten Wirkungsgrad, verbrennt also die geringste Treibstoffmenge. Das ist ein entscheidender Beitrag zum Umweltschutz. Die Abgasreinigung sollte vorwiegend durch Optimieren des Verbrennungsvorganges geschehen. Abgasreinigungen durch Filter und nachgeschaltete chemische Prozesse kosten Energie und damit zusätzlichen Treibstoff. Es ist sorgfältig abzuwägen, welcher Weg die Umwelt am meisten schont.

Unverständlich ist die Diskussion über den Ausstoß von Stickstoffoxiden der Dieselfahrzeuge. Die geringen Werte führen bei Menschen und Tieren zu keinerlei Gesundheitsschäden. Der medizinische Grenzwert für Arbeitsplätze ist mehr als zwanzigfach höher als der politisch festgesetzte Grenzwert in Städten. Außerdem sind die Stickstoffoxide Dünger auf unsere Felder, wenn sie durch den Regen aus der Luft ausgewaschen werden. Der derzeitige politische Aktionismus durch eine einseitige Bewertung mit unsinnigen Grenzwerten ist kontraproduktiv. Der Grenzwert in Städten sollte umgehend aufgehoben werden oder auf den medizinisch begründeten Grenzwert für Arbeitsplatzkonzentrationen angehoben werden. Mit dieser Maßnahme lässt sich eine umweltschonende Weiterentwicklung des Dieselmotors anschieben.

Umfrage: Freie Werkstätten liegen in der Gunst weit vorne

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Bei Wartungs- und Reparaturarbeiten werden freie Werkstätten und Vertragswerkstätten am häufigsten gewählt. Insgesamt 38 % der Befragten wählten zuletzt freie Werkstätten (inklusive Systemwerkstätten), 37 % die Vertragswerkstatt eines Fahrzeugherstellers. Den Unterschied bei der Wahl macht häufig das Alter des Fahrzeugs aus. Besitzer von jüngeren Fahrzeugen suchen vorwiegend Vertragswerkstätten auf. Autos ab einem Alter von acht Jahren werden verstärkt zu den Freien gebracht. Die restlichen Anbieter können nur kleine Anteile erreichen: Werkstattketten 9 %, privates Reparieren 7 %, Kfz-Spezialisten 4 %, Reifenhandel/-service 4 % und Tankstellen 1 %.

Fragt man die Kunden nach der Anzahl der Besuche am Serviceort, stellt sich heraus, dass die freien Werkstätten die treuesten Kunden haben. Die Vertragswerkstätten liegen knapp dahinter. Auf die Frage, ob man die Reparatur des Fahrzeugs erneut beim letztgewählten Betrieb durchführen lassen wolle, haben Reifenfachhandel und die Werkstattketten die geringsten Wiederbesuchsraten. Als Grund nannten sie hauptsächlich einen allgemeinen Vertrauensverlust, weitere Gründe waren Unzufriedenheit mit der Qualität, ein Umzug, zu hohe Preise oder dass das Fahrzeug außerhalb der Gewährleistung sei.

Jüngere Autofahrer suchen oft im Internet nach Werkstätten

Wo informieren sich Autofahrer, wenn es um Service und Reparatur ihres Fahrzeugs geht? Die freien Werkstätten sind für 36 % erste Anlaufstelle. 27 % besuchen direkt die Vertragswerkstatt ihres Fahrzeugs, 19 % erkundigen sich im näheren Umfeld und 12 % nutzen das Internet zur Recherche. Nach Altersklassen unterschieden gibt es jedoch deutliche Unterschiede: Besonders bei jüngeren Autofahrern sind Empfehlungen von Freunden und Bekannten sowie Internetrecherche sehr relevant.

Bei der Internetrecherche wird über alle Altersgruppen hinweg am meisten nach Reifen gesucht. 75 % der Befragten haben bereits nach Pneus gesucht. 59 % suchten nach Informationen zu Autoteilen. 53 % informierten sich im Netz über Zubehör, wie Navigationssysteme, Felgen oder Dachboxen. Wichtigste Recherchekriterien sind dabei der Preisvergleich und die Suche nach dem günstigsten Tarif.

Zahl der Onlinebuchungen von Dienstleistungen steigt

Die Onlinebuchung von Autodienstleistungen hat großes Potenzial. 15 % haben bereits online gebucht, eine Steigerung zum Vorjahr um vier Prozentpunkte. Außerdem kann sich jeder zweite Befragte vorstellen, Autoservices im Netz zu buchen. Besonders bei jüngeren Autofahrern liegt die Bereitschaft sehr hoch. Gebucht werden aktuell besonders Termine für Reifenwechsel, HU/AU, Inspektion und Scheibenreparatur. Die wichtigsten Anforderungen der Fahrer an online gebuchte Werkstattleistungen sind Festpreise (inkl. Material und Zusatzarbeiten), die Nähe zum Wohnort und genaue Informationen zum Arbeitsumfang. Die geringste Rolle spielen Fotos der Werkstatt und eine Möglichkeit zur anschließenden Bewertung.

Während die Buchung im Internet große Potenziale aufzeigt, spielen Onlinebewertungen von Werkstätten noch keine große Rolle. Wenngleich 63 % Netzbewertungen als hilfreich und 59 % diese glaubwürdig halten, fragen doch 82 % der Befragten lieber im Bekanntenkreis nach einer Werkstattempfehlung. Auch die Werkstatttests von Fachzeitschriften und Prüforganisationen finden die Autofahrer glaubwürdig und hilfreich. Dennoch spielen die Bewertungen im Netz nach Altersgruppen unterschieden eine Rolle. Vor allem Befragte unter 29 Jahren geben an, sich von Internetbewertungen beeinflussen zu lassen.

Freie Werkstätten sind mindestens so beliebt wie Vertragswerkstätten

Fragt man, wie die Autofahrer Qualitätsunterschiede wahrnehmen, sind 84 % der Meinung, dass freie Werkstätten mindestens genauso kompetent wie Vertragswerkstätten sind. Auch bei der Abwicklung von Garantie- und Kulanzfällen schätzen die Befragten die freien Werkstätten zu 52 % als gleichwertig und zu 24 % als besser bzw. großzügiger ein.

Besonders bei der Preiswahrnehmung setzen sich die freien Werkstätten weit ab. 74 % glauben, diese seien günstiger als Vertragswerkstätten. Mit welchen Zusatzangeboten die Werkstätten an Attraktivität gewinnen können, benennen die Autofahrer klar. 90 % der Befragten haben Interesse an der Bereitstellung eines Ersatzwagens. Dreiviertel der Kunden würden eine Abholung des reparatur- oder wartungsbedürftigen Fahrzeugs von Zuhause oder dem Arbeitsplatz gutheißen. Auch das anschließende Bringen des Fahrzeugs an einen Wunschort finden 66 % der Befragten attraktiv.

Die Umfrage erfolgte im November 2017 durch das Institut BBE Automotive GmbH im Auftrag der KÜS und des Fachmagazins kfz-betrieb. Genutzt wurde die Mixed-Mode-Befragung, bestehend aus einer telefonischen und einer Onlinebefragung. Zielpersonen waren 1000 Pkw-FahrerInnen, die im Haushalt für Fragen rund um das Auto (Anschaffung, Wartung, Reparatur) mitverantwortlich sind.

Geschädigter darf trotz Versicherungsgutachten eigenes Gutachten erstellen lassen

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(RA Sefrin) Das Recht des Geschädigten, beim Haftpflichtschaden ein Schadengutachten einzuholen, erlischt nicht dadurch, dass der Versicherer mit dem Einverständnis des Geschädigten einen Sachverständigen entsendet.

Wer bei einem Verkehrsunfall geschädigt wird, hat ein Recht einen Rechtsanwalt und einen Sachverständigen seiner Wahl zu beauftragen. Dies wurde vom Amtsgericht München (Urteil vom 24.7.2017, 335 C 7525/17) bestätigt. In dem Münchener Fall kam hinzu, dass die Begutachtung durch den Sachverständigen des Versicherers etwa 15 Minuten dauerte. Dabei wurden keine Lichtbilder angefertigt. Von unten wurde das Fahrzeug auch nicht begutachtet. Zu einer Wertminderung hatte sich der Versicherungsgutachter gar nicht geäußert.


Bild:123rf.com   
www.sefrin.de

LKW-Kartell: Flughäfen klagen auf Schadensersatz

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Rekordgeldbußen von 3,8 Mrd. EUR hat die EU-Kommission in 2016 und 2017 gegen Mitglieder im sogenannten LKW-Kartell verhängt. Das betrifft die Unternehmensgruppen DAF, Daimler, Iveco, MAN und Volvo/Renault. Die EU-Kommission hat darauf hingewiesen, dass Geschädigte die Möglichkeit haben, Schadensersatzansprüche gegen die Kartellanten geltend zu machen. Flughäfen sind durch dieses Kartell massiv geschädigt worden.

Flughäfen kooperieren mit der Deutschen Bahn

Der Flughafenverband ADV kooperiert seit etwa einem Jahr mit der Deutschen Bahn zur Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen. ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel sagt: „Die Flughäfen haben sich für eine Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn entschieden, die über eine hohe Fachkompetenz in Kartellfragen verfügt. Ich bin überzeugt, dass es den Flughäfen gelingt, im Verbund mit der Deutschen Bahn und weiteren Unternehmen erhebliche Schadensersatzansprüche durchzusetzen.“

Am 20.12.2017 hat die Deutsche Bahn gegen die am LKW-Kartell beteiligten Unternehmen ein Gerichtsverfahren eingeleitet. Darin machen die ADV-Mitgliedsflughäfen in Deutschland und Österreich ihre Schadensersatzansprüche geltend. Die Klage vor dem Landgericht München richtet sich gegen die involvierten Unternehmensgruppen. Diese Unternehmen haben mindestens in den Jahren 1997 bis 2011 verbotene Preisabsprachen, insbesondere zu den Bruttolistenpreisen für Lastkraftwagen, getroffen.

Revolutionäre Fahrradbeleuchtung mit Blinkfunktion

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Wer in der dunklen Jahreszeit angesichts seiner Fahrradbeleuchtung quietschende, durchrutschende Dynamos, leere Batterien oder gerissene Kabel vor Augen hat, dürfte von einer jetzt auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter (http://ots.de/zyH6g) präsentierten Technik fasziniert sein.

„Magnic Microlights“ machen die „Rundum-Fahrradbeleuchtung“ zu einer selbstverständlichen und einfachen Fahrradkomponente wie Lenker oder Sattel. Neben einem Bremslicht in der Basisversion integrieren sie nützliche Zusatzfeatures wie eine über Bremshebel steuerbare Abbiege-Blinkfunktion (https://youtu.be/1I8tehRKXEI). Auch Bluetooth-Geschwindigkeitsübermittlung sowie eine Smartphone-gesteuerte Navigationsanzeige in einer Smart-Variante sind vorhanden.

Das Geheimnis der Fahrradbeleuchtung liegt in den Bremsschuhen

Kernstück ist der kleinste berührungslose Fahrraddynamo der Welt. Er ist zusammen mit Elektronik und Lichtanlage in den Bremsschuhen einer Felgenbremse untergebracht. Die von der deutschen Firma Magnic Light entwickelte und weltweit patentierte Technik basiert auf Wirbelstrominduktion. Ein Magnetrad im von der Fahrradfelge über einen Luftspalt entfernten Generator erzeugt bei Felgenbewegung temporäre Magnetfelder, die das Magnetrad berührungslos und scheinbar magisch in Bewegung versetzen. Weder Batterien, externe Kabel, zusätzliche Halterungen oder Speichenmagneten sind erforderlich. Nur die bisherigen Bremsklötze sind gegen neue Microlight-Bremsschuhe auszutauschen. So beschränkt sich die Wartung auf den selten nötigen Wechsel abgenutzter Bremsgummis. Die mitgelieferten Bremsgummis sind kompatibel mit Standard-Bremsgummis anderer Hersteller, die in jedem Fahrradladen erhältlich sind.

Während Magnic Lights Kickstarter-Vorgängerversionen bereits mit Design-, Funktions- und Umweltpreisen wie dem GreenTec-Award, dem German Design Award oder dem ISPO-Award ausgezeichnet wurde, erhielt Initiator Dirk Strothmann für die 20g leichte Neuentwicklung im Oktober den Bike Valley Innovation Award auf der Euro-Cycling XP Messe in Maastricht, überreicht von Radsport-Legende Eddy Merckx. Um Magnic Microlights bereits im Projektrahmen zu konkurrenzfähigen Preisen anbieten zu können, sind entsprechend große Stückzahlen sowie damit verbundene Investitionen in Automatisierungsprozesse erforderlich. Deshalb wurde zur Projektumsetzung eines der höchsten bislang auf Kickstarter anvisierten Finanzierungsziele von einer Million Euro angesetzt.

Die Auslieferung der Magnic Microlight-Sets beginnt im Sommer 2018. Eine Sonderedition mit fairer Teil-Fertigung über die Hilfsorganisation Kindle (https://kindlemw.org/connect/contact-us/) in Malawi ist jedoch bereits im November 2017 erfolgt.

Als Anreiz für den Start der Crowdfunding-Kampagne am 28.12. sind die ersten 1000 Sets für jeweils einen Euro erhältlich.

Ohne Sicherheitsgurt unterwegs – fahrlässige Selbstgefährdung!

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Ein Klicken, schon ist der Sicherheitsgurt eingerastet. Dass dieser Klick Leben retten und Verletzungen vorbeugen kann, bezweifelt niemand. Trotzdem gibt es immer noch Autofahrer, die oben ohne unterwegs sind. Bittere Folge der Nachlässigkeit: Laut bayerischer Unfallstatistik war 2016 jeder fünfte tödlich verunglückte Autoinsasse im Freistaat nicht angeschnallt. 60 Menschen, darunter zwei Kinder, kostete dieser Leichtsinn das Leben. Das Fahren ohne Sicherheitsgurt ist aber immer wieder auch der Grund für schwerste Verletzungen bei Unfällen.

Schmerzen und eventuell zurückbleibende Schäden sind das eine, mögliche rechtliche Konsequenzen für Gurtmuffel das andere. Wie die HUK-COBURG mitteilt, wertet die Rechtsprechung das Nicht-Anschnallen als fahrlässige Selbstgefährdung. Führt sie zu Verletzungen, die mit Gurt vermeidbar gewesen wären, drohen dem Unfallopfer Anspruchskürzungen. Entschädigungsleistungen wie Schmerzensgeld, Pflegekosten oder Verdienstausfall, werden dann um die Mithaftungsquote gemindert.

Wer bei einem Unfall nicht angeschnallt war, risikiert empfindliche Einbußen

Meist muss das Unfallopfer auf ein Drittel seiner Ansprüche verzichten. Letztlich richtet sich die Höhe der Mithaftung aber immer nach den Umständen des Einzelfalls, weshalb eine Anspruchskürzung auch deutlich höher ausfallen kann. Für Unfallopfer mit bleibenden Schäden ist eine Mithaftungsquote besonders bitter: Die Neuorganisation ihres Lebens – beispielsweise ein Wohnungsumbau und/oder der Kauf eines behindertengerechten Autos – ist teuer. Wegen seiner Mithaftung muss der Geschädigte einen Teil dieser Kosten selbst tragen.

Jeder Autoinsasse, der gegen die Anschnallpflicht verstößt, kann mit Bußgeldern zwischen 30 und 70 Euro zur Kasse gebeten werden. Für Kinder gelten eigene Regeln: Bis zum Alter von zwölf Jahren bzw. solange sie kleiner als 1,50 Meter sind, müssen sie nicht nur angeschnallt sein, sondern auch in einem Kindersitz Platz nehmen. Der Fahrer ist dafür verantwortlich, dass sie tatsächlich gesichert sind. Und nicht nur das, die Rechtsprechung (OLG Hamm 5 RBs 153/13) verlangt sogar noch mehr: Der Fahrer muss sich auch während der Fahrt immer wieder vergewissern, dass der Nachwuchs angeschnallt bleibt. Wer das nicht tut, riskiert ein Bußgeld und einen Punkt.

Auch Hunde sind im Auto adäquat zu sichern, sonst droht ein Bußgeld

Kein Gesetz regelt konkret, wie Hunde im Auto zu sichern sind. In der Straßenverkehrsordnung (§§ 22) gelten Hunde und Haustiere als Ladung. Danach sind sie „so zu verstauen und zu sichern (…), dass sie selbst bei Vollbremsung oder plötzlicher Ausweichbewegung nicht verrutschen, umfallen, hin- und herrollen, herabfallen oder vermeidbaren Lärm erzeugen können“. Je nach Größe des Tieres gibt es zur Sicherung verschiedene Möglichkeiten – wie Sicherungsgurt, Transportboxen, Trenngitter oder einen Autositz für Hunde. Wer sein Tier einfach so im Auto mitnimmt, riskiert ebenfalls ein Bußgeld und einen Punkt.

Car2go freut sich über besondere Auszeichnung

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Kurz vor Weihnachten freute sich car2go über ein besonderes Geschenk: Rund 15 000 Leserinnen und Leser der AUTO BILD und COMPUTER BILD wählten die App auf Platz eins des Connected Car Awards in der Kategorie „New Mobility“. Vor allem die Übersichtlichkeit und einfache Bedienbarkeit überzeugten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Leserwahl.

Trotz zahlreicher Funktionen macht die car2go App Carsharing besonders einfach. Kunden können auf einen Blick verfügbare Fahrzeuge in ihrer Nähe finden, reservieren und anmieten. Auch das Öffnen eines car2go Fahrzeugs und das Beenden der Miete funktioniert über die App. Derzeit nutzen rund 2,9 Millionen Kunden an 26 Standorten auf drei Kontinenten den Mobilitätsservice von car2go. Die App des Pioniers und Marktführers im flexiblen Carsharing gibt es seit 2008. Sie wird täglich insgesamt etwa 3000 Mal heruntergeladen.

Car2go auf Platz fünf der besten Apps des Jahres

Bereits Ende November wählte das US-Magazin Time die App auf Platz fünf der besten Apps des Jahres. Olivier Reppert, CEO der car2go Group, freut sich: „In kurzer Zeit zwei so tolle Auszeichnungen zu bekommen, macht uns besonders stolz. Für unsere Nutzer investieren wir konsequent in die intuitive Bedienbarkeit der App und höchste technische Verfügbarkeit. Von unseren Nutzern werden wir dafür belohnt.“

Die Connected Car Awards werden jährlich in insgesamt 13 Kategorien rund um das Thema digitaler Wandel in der Automobilbranche von der AUTO BILD und COMPUTER BILD vergeben. Dieses Jahr stimmten die Leserinnen und Leser zum fünften Mal über die Preisträger ab.